Fotoreportage Thailand, unterwegs in Nordthailand-Teil 1

Reise

Mit Fujifilm Kameras in Nordthailand

Nordthailand – Von einem der auszog, sich selbst wiederzufinden und sich dabei fast noch mehr verloren hätte…

Klaus Gruber, als Traveller mit der Fuji X-T1 in Nordthailand

Der Vorspann klingt erst mal sehr esoterisch für eine Reisereportage, gibt aber gut wieder, wie ich unsere vierwöchige Reise durch Nordthailand empfunden habe. Wer viel und intensiv fotografiert, wird diese Sehnsucht nach „Intensität, Wahrheit und Entdeckung“ kennen, die aber oft nur bedingt mit dem Fotografenalltag zu tun hat. Exotische Länder bieten hierfür mehr als genug Möglichkeiten und genau hier landen wir wieder beim Vorspann.

Asien ist fremdartig und aufregend, laut und bunt und eine Überflutung der Sinneseindrücke. Wer hier Entspannung sucht und dies mit bewusster Fotografie verbinden möchte, sollte entweder sehr viel Zeit mitbringen oder einen klar strukturierten Plan in der Tasche haben. Natürlich stellen Länder wie der Norden Thailands eine unerschöpfliche Inspirationsquelle dar, aber genau hier liegt für mich das Problem, wenn man mit mehr als den Standardmotiven nach Hause kommen möchte.

Wir haben bei unserem Besuch auf der Thai Horse Farm großartige Menschen getroffen und haben bei unseren Besuchen der Lahu Hill Tribes traditionelle Lebensformen (und auch deren Schattenseiten) kennengelernt. Wir sind bei unserer Fahrt auf dem Mae Hong Son Loop durch traumhafte Landschaften gefahren, haben uns bei unserer Fahrradtour nach Chiang Mai durch chaotischen Großstadtverkehr gekämpft und konnten dabei viele Eindrücke sammeln (aber nur einige davon fotografieren).

Viele großartige Fotografien sind meist das Endprodukt einer akribischen Planung und bewussten Auseinandersetzung, die im Vorfeld stattfindet. Wer Reisen, Neuorientierung, Austausch mit Menschen, Erholung und intensive Fotografie miteinander verbinden möchte muß aufpassen, denn man kann sich dabei schnell verlieren…

Auf dem Dach eines Jeeps durch den Dschungel zum Lahu Hill Tribe Village


Die Lahu zählen zu den bekanntesten Bergvölkern Thailands. Das Volk der Lahu ist eine Minderheit in China, viele von ihnen leben aber heute auch in Laos, Myanmar und Vietnam, außerdem in Thailand, wo sie auch Musur gennant werden und Anfang des 20. Jahrhunderts, aus dem Südwesten Chinas kommend, eingewandert sind. Die meisten Dörfer der Lahu findet man an der Grenze zu Myanmar, außerdem in den Provinzen Chiang Mai, Chiang Rai, Mae Hong Son und Tak.

Die Lahu gehören genau wie die Lisu zur tibetischen Sprachfamilie und unterteilen sich allein in Thailand in sechs ethnische Untergruppen, die Schwarzen und Roten Lahu sind die bekanntesten unter ihnen. Die Lahu-Dörfer sind in Nordthailands Bergen in Höhenlagen über 1000 Meter angesiedelt, die Häuser aus Holz oder Bambus werden meist auf Pfählen gebaut und verfügen in der Regel über einen oder mehrere Schlafräume (je nach Familiengröße) sowie einen Gemeinschaftsraum mit Feuerstelle und eine Veranda.

Size matters!

Diese Fotos sollte man immer so groß wie möglich betrachten!


DESKTOP – Auf das erste Foto klicken, dann mit den Tastatur-Pfeiltasten navigieren
MOBILE – am Smartphone ist die Bildvergrösserung deaktiviert

More?

Im zweiten Teil der Reisereportage werden Fotos unserer Fahrt durch die malerische Berglandschaft im Norden Thailands zu sehen sein. Auf dem kurvenreichen Mae Hong Son Loop in die pulsierende Kleinstadt Pai, von der Cave Lodge zur beindruckenden Höhle Tham Nam Lod und eine Trekkingtour zu den Karen Hilltribes, auf den höchsten Berg Doi Ithanon, Mae Chaem, weiter nach Mae Hong Son und Chiang Mai…

Klaus Gruber, mit der Fuji X-T1 auf dem Mae Hong Son Loop in Nordthailand

Teil 2

Auf dem kurvenreichen Mae Hong Son Loop…

weitere Reisefotografie

Im Blog finden Sie weitere Reiseberichte

Besondere Auszeichnung für Fotostudio dolphin photography

Fotografie vom “Certified Photographer” des Bundes der professionellen Portraitfotografen
mehr Informationen…

2 thoughts on “Fotoreportage Thailand, unterwegs in Nordthailand-Teil 1

  1. Fantastic shots you two! And it was so good to see a picture of Boris. Very much looking forward to part 2 of your reportage.

Comments are closed.