Social Media

Einige Gedanken

zu Instagram und sozialen Netzwerken

Ist dabei sein alles?

Dabei sein ist alles – oder ist Instagram und Social Media nur ein Hype? Über die Sinnhaftigkeit von Instagram und sozialen Netzwerken kann man streiten, muß man aber nicht. Man kann den “Social Media Hype” als Segen oder Fluch empfinden, als Selbständiger wird man dem aber kaum entkommen…

Fotograf Fürth Instagram

Wenig Worte, aber dafür einige interessante Links…

Der Social Media Hype wurde schon oft für beendet erklärt, die sozialen Netzwerke scheinen aber immer noch putzmunter zu sein. Unternehmen stehen aber hinsichtlich ihrer Kommunikationsstrategien ständig vor neuen Herausforderungen und auch als kleines Unternehmen muß man sich den Anforderungen der digitaler Kommunikation stellen – ob man möchte oder nicht. Daß hierfür viel Zeit, Kreativität und Ressourcen investiert werden müssen, versteht sich von selbst. Wer dann auch noch ein größeres Budget zur Verfügung hat, wird bei Facebook auch eine entsprechende Aufmerksamkeit erzielen. Als selbständiger Fotograf kann man hier nur bedingt mithalten und mit schnellen Fotos von Mahlzeiten oder Hundebabies lässt sich nicht punkten.
Instagram kann ein Fluch (man verliert sich viel zu schnell in all den Bildern), aber auch eine unerschöpfliche Inspirationsquelle sein. Betrachtet man es als Letztes, bekommt man einen guten Überblick über die Arbeiten von Fotografen – und zwar weltweit. Wir betrachten Instagram eher als eine Art “Online-Austellung” und stellen unsere Fotos meist nach bestimmten “Moods” zusammen, was eine ganz neue Betrachtung auf die eigene Arbeiten ermöglicht.

Manchmal geht es uns aber auch nur wie Sarah K., die ihre (und auch unsere) Gedanken zu Social Media sehr trefflich beschrieben hat:
“I am tired of all the social media. Snapchat, instagram, Facebook and all the likes somehow only suck off my time and energy. And I often wonder how this all could happen. An entire generation on the breathless chase through the Internet, looking for continuous uninterrupted satisfaction. By getting more likes, comments and sometimes by pure hatred. Everything moves at breakneck pace through the network. Just on the “top”, only a few seconds “further down”, and forgotten tomorrow. Higher, faster, better, more. Everything revolves around itself. Around yourself. The large, almost infinite wide Internet stage. Where only the grandiose is being acted. It is being showed off. And lied. Everything is generated as an end in itself. And even more honest stuff is simple there for calculation and expediency. The pace is getting faster and faster. But nothing of it lasts. Nothing but a few numbers on the screen. Virtual likes and followers. And they get dusty faster than anyone can scroll. Only the time doesn´t come back. I’m tired. So fucking tired…”
words by Sarah K.


Photo  Wer jetzt immer noch Zeit und Lust hat, kann sich gerne unsere Fotos unter dolphin photography die Arbeiten von anderen Fotografen (die uns gefallen) ansehen…

dolphin photography
1924us
Collective nomads
Folksouls
Modern Outdoors
Great North Collective
enecco OUTDOORS
David Myers

Photo  Wer gerne mehr von unseren Reisereportagen sehen möchte:

Mit der Fuji X-T1 in Südtirol
Fotoreportage Nordthailand – Teil 1

2 thoughts on “Social Media

  1. Hallo Klaus,
    Du sprichst einen der wesentlichen Faktoren an! Die Zeit, möchte man auf allen Kanälen vertreten sein und dazu noch eine gute Präsenz zeigen, ist dies schon fast, was sage ich fast… ein Ganztagesjob! Ich denke es ist wie in der Fotografie, man sollte sich auf den Bereich beschränken, der einem liegt und nicht alles versuchen abzudecken! Einfach mal eine zeitlang die verschiedenen Social Media Kanäle bespielen und schauen, womit man am besten fährt. Ob bespielen der Kanäle oder nicht, ich würde mir auf jeden Fall den Namen des eigenen Brands auf den gängigen Social Media Kanälen sichern. Nicht dass wenn man irgendwann eine gewisse Bekanntheit erreicht hat, ein anderer dadrüber selbst Traffic abgräbt oder gar etwas macht, das schaden könnte!
    Viele Grüße aus dem Norden
    André

    • Hallo Andre,
      Du sagst es – Social Media kann sich fast zu einem Ganztagesjob entwickeln!
      Viele Grüße aus dem eisig kalten Süden,
      Klaus

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