Olympus OM-D E-M5 Snapshots

Streetfotografie

Snapshots aus England mit der Olympus OM-D E-M5

Die DSLR bleibt ab jetzt zu Hause…

Ich habe ja bereits in einigen Blogposts über meine Erfahrungen mit den spiegellosen Kameras Fuji Finepix X100 und Olympus OM-D E-M5 berichtet und dabei beschrieben, warum ich die DSLR bei Reisen in die Vitrine verbannt habe. Bei Auftragsarbeiten sind nach wie vor meine heißgeliebten Kameras Nikon D700 und D800 die allererste Wahl, bei meinen Freizeitaktivitäten sieht das mittlerweile ganz anders aus. So waren bei unserer letzten Hochzeitreportage in England neben dem DSRL-Equipment auch wieder die Olympus OM-D E-M5 und die Fuji X100 im Gepäck und waren so gut wie immer dabei. Ich hatte sogar kurzzeitig darüber nachgedacht, die Fuji und OM-D während der ganzen Hochzeitsreportage zu nutzen, muß aber gestehen, daß ich dann doch Angst vor der eigen Courage bekommen und doch wieder mit der Nikon D700 und der Fuji als Zweitkamera fotografiert habe. Mich würde es schon sehr reizen, bei Reportagen komplett mit den spiegellosen Kameras zu arbeiten, aber momentan fehlt mir einach noch das Gegenstück zu meinem heißgeliebten Nikon AF-S Nikkor 70-200mm 1:2,8G ED VR II. Dieses Objektiv bringt neben der beeindruckend langen Typenbezeichnung auch ordentlich Gewicht auf die Waage und das führt zum Ausgangspunkt meiner Überlegungen zurück.

Ausgangspunkt dieser Überlegungen sind natürlich Größe und Gewicht. Wer beispielsweise mit dem Flugzeug reist, kennt das Problem sehr genau. Wie schwer und gross darf das Handgepäck sein und geht der Trolley überhaupt noch durch? Wird das Handgepäck vielleicht doch gewogen? Dann jedes Mal die Überlegung, was eingepackt wird oder worauf man eventuell doch verzichten könnte. Das nervt einfach!
In solchen Fällen stelle ich mir dann einfach vor, mit einer OM-D und einem Olympus M.Zuiko Digital ED 75 mm 1:1:8 und den schicken Festbrennweiten Olympus M.Zuiko 45mm f1.8 und Olympus M.ZUIKO DIGITAL Objektiv 17mm 1:1.8 unterwegs zu sein und die Handgepäck-Kontrolle entspannt über mich ergehen zu lassen. Es könnte sich dabei natürlich auch genau so gut um eine Fuji X-E1 mit ihrer äußerst interessanten Ausstattung und Objektivpalette handeln, nur wer kann sich schon beide Ausrüstungen leisten, um hinterher festzustellen, welche besser für eine Reportage geeignet wäre?

Deshalb wird es vermutlich leider erst mal bei den Überlegungen bleiben, außer jemand (Hersteller?) bietet mir die Möglichkeit zu einem ausfürlichen Produkttest. Dann könnte alles sehr schnell gehen, denn auf ein “kleines RAW” der Nikon D800 werde ich vermutlich ewig warten, wodurch sich diese Kamera als Zweitgehäuse bei Reportagen praktisch selbst disqualifiziert.

Der schönste Nebeneffekt der spiegellosen Kameras ist der, daß man sich nicht automatisch dazu verpflichtet fühlt, die Kamera auch ständig nutzen zu müssen. Wer einmal den ganzen Tag mit schwerem DSRL-Equipment unterwegs war und mit drei Bilder Ausbeute zurückgekommen ist, weiß vermutlich genau, wovon ich spreche, denn oft handelt es sich einfach um Snapshots (die trotzdem wichtig sind), für die diese kleinen Kameras mehr als ausreichend sind…

weitere Links zu meinen Erfahrungsberichten:
Toskana mit der Fuji Finepix X100
in Amerika mit der Olympus OD-D E-M5
Mallorca mit der Fuji Finepix X100
Freilandmuseum Bad Windsheim mit der Fuji Finepix X100

Ich liebe das quadratische 1:1 Format der OM-D und nutze es momentan bei allen Fotos, die ich mit der OM-D fotografiere. Es bringt mich dazu, wesentlich bewusster zu fotografieren – jetzt wünsche ich mir nur noch ganz schnell ein entsprechendes Firmware-Update für die Fuji X100 – Please Fuji!!

in Brighton mit der Olympus OM-D E-M5

in Brighton mit der Olympus OM-D E-M5

in Brighton mit der Olympus OM-D E-M5

in Brighton mit der Olympus OM-D E-M5

in Brighton mit der Olympus OM-D E-M5

in Brighton mit der Olympus OM-D E-M5

in Brighton mit der Olympus OM-D E-M5

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