Reportagefotografie Judentum für Kindermagazin

Reportagefotografie

Weltreligionen – Judentum

Reportagefotografie über Judentum für STAFETTE

Alles koscher? In Teil 1 der Serie um die fünf großen Weltreligionen geht es um das Judentum. Joel erzählt von seiner Religion

Judentum - Reportagefotografie für Magazin Stafette - Fotograf Fürth

Poster von Green Day, den Ärzten und den Foo Fighters hängen an den Wänden in Joels Zimmer. Wenn er nicht gerade E-Gitarre übt, fährt er am liebsten draußen Skateboard oder spielt Tennis.

Joel ist 13 und besucht ein Nürnberger Gymnasium. Vor kurzem hat er seine “Bar Mizwa” in der Synagoge gefeiert. “Das ist so ähnlich wie die Kommunion oder Konfirmation bei den Christen”, erklärt Joel. An diesem Tag hat er zum ersten Mal auf Hebräisch aus der Thora, der heiligen Schrift der Juden, vorgesungen. Nun zählt er zu den Erwachsenen und ist verpflichtet, die jüdischen Gebote einzuhalten. Der Glaube ist für Joel und seine Familie sehr wichtig. Aber anders als streng religiöse Juden richten sie nicht ihr gesamtes Leben danach aus.

Manchmal nervt es den 13-Jährigen, dass viele Leute glauben, dass jeder Jude Schläfenlocken hat und Kippa trägt: “Wenn ich erzähle, dass ich Jude bin, bekomme ich häufig als Reaktion: Du siehst ja gar nicht jüdisch aus!” Seine Gebetskappe setzt Joel nur in der Synagoge, dem jüdischen Gotteshaus, auf. Zur Bar Mizwa hat er einen weißen Gebetsschal mit blauen Streifen bekommen. Außerdem darf er jetzt Gebetsriemen tragen. Die schmalen Lederriemen werden zum Gebet am linken Arm und an der Stirn angelegt. An den Riemen sind zwei lederne Würfel befestigt, die kleine Pergamentrollen mit Gebeten enthalten. “Man trägt einen Würfel am Kopf und einen am linken Arm, um Gottes Gebote in Gedanken und mit dem Herzen zu erfüllen”, erklärt Joel.

Zu Hause isst Joels Familie kein Schweinefleisch. Milchiges und Fleischiges wird getrennt. Man nennt das “koscher”. Das bedeutet auch: keine Lasagne, kein Rahmschnitzel oder Cheeseburger. Joel kennt es nicht anders. Eigentlich müsste man auch die Töpfe, das Geschirr und Besteck trennen. Und nur Fleisch essen, das nach besonderen Regeln geschlachtet wurde. Aber in Nürnberg gibt es keinen jüdischen Metzger.

Joels Familie feiert alle jüdischen Feste. Der Tag, an dem die Arbeit ruht, heißt im Judentum “Sabbat”. Er beginnt am Freitagabend und dauert bis Samstagabend. Erst geht die Familie zum Gottesdienst in die Synagoge. Daheim zündet Joels Mutter die Sabbatlichter an. Joel oder sein Vater segnen den Wein und das zum Zopf geflochtene Sabbatbrot. Am Sabbat spielt Joel nicht am Computer und schaut auch kein Fernsehen, sondern ruht sich vom Alltag aus. (Textauszug aus dem Original-Artikel von Jennifer Rappe)

Judentum - Reportagefotografie für Magazin Stafette - Fotograf Fürth

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