Winter wonderland in der Schweiz

Reisefotografie

Winter wonderland in der Nähe des Zürichsees

Reisefotografie mit der Fujifilm X-T2

Der Begriff des Wirtschaftsflüchtlings sollte mittlerweile jedem geläufig sein, der Begriff des Sylvesterflüchtings hingegen nur Eingeweihten. Da wir uns eher als ruheliebende Menschen bezeichnen würden, flüchten wir mittlerweile fast in jedem Jahr vor den Auswirkungen einer ausufernden Interpretation des Jahreswechsels. Ein stimmungsvolles Feuerwerk ist schön anzusehen, wenn man es mag. Eine Woche nächtliche Böller in der Größenordnung von Handgranten hingegen nerven einfach nur. Da ist es doch sehr schön, wenn man Freunde in der Schweiz hat, die einem in einem neutralen Land Zuflucht gewähren. Wir fahren immer wieder gerne in die Schweiz um unsere Freunde zu besuchen, die wir vor langer Zeit beim Wandern auf Madeira kennengelernt haben. Normalerweise haben Urlaubsbekanntschaften ja meist nur die Haltbarkeit eines Naturjoghurts aus dem Bioladen, diese ist aber anders. Die Beiden leben in Stäfa am Zürichsee und die Landschaft ist eigentlich in alle Richtungen ausgehend traumhaft. Die Berge liegen vor der Tür und es gibt sehr viele Seen, von Beidem kennen wir leider noch viel zu wenig. Auch dieses Mal blieb leider nur Zeit für einen kleinen Ausflug auf den Pfannenstiel. Dieser ist ein Bergrücken im Kanton Zürich, ein populäres Naherholungsgebiet und der Name endet ausnahmsweise nicht mit einem “i”. Unsere kleine Wanderung fand an einem eisig kalten, aber traumhaft schönen Tag mit überwältigendem Licht statt. Dabei konnte der Sensor der neuen Fujifilm X-T2 gleich so richtig getestet werden. Ich habe dabei das FUJINON XF23mm F1.4 R sowie das FUJINON XF 35mm F1,4 R verwendet und die ersten Ergebnisse gefallen mir schon sehr gut. Die ergonomischen Überarbeitungen wie der Joystick stellen eine große Verbesserung zum Vorgängermodell dar, womit das Arbeiten auch deutlich flüssiger vonstatten geht. Die große Feuertaufe wird es dann geben, wenn die Fuji beim ersten Mal bei einer Hochzeitsreportage zum Einsatz kommt…

Klaus Gruber, mit der Fuji X-T2 in der Schweiz

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Fotoreportage Thailand-Teil 3 – Chiang Mai

Reisefotografie

In den Strassen von Chiang Mai

Reisereportage mit der Fujifilm X-T1 im Norden Thailands

Nun der letzte Teil der Reisereportage über unsere vierwöchige Reise durch den Norden Thailands. Im ersten Teil waren wir in Dörfern der Lahu Hill Tribes, sind mit dem Fahrrad durch traumhafte Berglandschaften und auf dem Superhighway (völlig wahnwitzig) nach Chiang Mai gefahren. Im zweiten Teil ging es um unsere Rundreise auf dem Mae Hong Son Loop und im dritten und letzten Teil geht es (nur) um Chiang Mai. Die Provinzhauptstadt bildet das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Nordens. Man kann nachlesen, daß die frühere Beschaulichkeit einer westlichen Hektik gewichen sein soll und viele alte Teakholzhäuser durch Betonbauten ersetzt wurden. Wir nehmen das mal zur Kenntnis, aber der Gegensatz zur Lebensweise der außerhalb der Stadt siedelnden Angehörigen der Bergvölker ist schon überdeutlich. Chiang Mai hat insgesamt ungefähr 200 buddhistische Tempel (Wat), viele davon liegen in der Altstadt. Diese wird von einem Viereck aus der antiken Stadtmauer (Reste davon sind noch erhalten) und einem parallel dazu verlaufenden Wassergraben umschlossen, der auf zahlreichen Brücken überquert werden kann. Der berühmte Wat Phra That Doi Suthep liegt etwas außerhalb der Stadt 1.128m hoch über dem Meeresspiegel und gilt als der markanteste Punkt der Provinz Chiang Mai. Von hier aus hat man einen spektakulären Ausblick über die Stadt und die umliegende Landschaft. Da man sich diesen mit zahlreichen Touristen teilen muß, lohnt eine Anfahrt im Morgengrauen – ein Besuch des Tempels soll darüber hinaus auch noch Glück verheißen. Chiang Mai ist gegensätzlich, bunt, laut, voller Leben und ein Overkill für die Sinne. Chiang Mai bietet aber auch überraschende Rückzugsgebiete, die von Tempelanlagen, unserem Lieblingscaffee im Garten des Clay Studios oder der Roof Top Bar reichen. Die Stadt ist voller Street Art, die einen lebhaften Kontrast zu den ehrwürdigen Tempelanlagen bildet und ist scheinbar auch ein Anlaufpunkt für viele Kreative. Die Nachtmärkte Night Bazaar, Saturday Market und Sunday Market sind besondere Highlights für Besucher aus der ganzen Welt. Hier kann man essen, einkaufen, sich die Haare schneiden lassen oder einfach nur Menschen bei all diesen Aktivitäten beobachten. Man sollte sich dabei aber auch auf viele Menschen einstellen, vor allem beim Sunday Market kann es ziemlich voll werden. Wer gerne zu Fuß unterwegs ist, sollte sich in Chiang Mai treiben lassen und auf eine persönliche Entdeckungsreise gehen. Abseits von Touristenströmen findet man viel Lokalkolorit und gewinnt tiefere Einblicke in das Leben in dieser Stadt. Wer von Bangkok aus zurückfliegt, sollte über eine Fahrt mit dem Nachtzug Chiang Mai – Bangkok nachdenken. Dieser fährt noch einmal durch beeindruckende Berglandschaften und die Fahrt mit dem Zug ist ein Erlebnis der besonderen Art, daß eine Reise in den Norden Thailands erst richtig abrundet…

Klaus Gruber, mit der Fuji X-T1 in Chiang Mai Nordthailand

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Fotoreportage Thailand-Teil 2 – auf dem Mae Hong Son Loop

Reisefotografie

Eine kurvenreiche Rundreise auf dem Mae Hong Son Loop

Reisereportage mit der Fujifilm X-T1 im Norden Thailands

Im ersten Teil der Reisereportage über unsere vierwöchige Reise durch den Norden Thailands habe ich bereits einige Worte über die “Fallstricke” in der Reisefotografie verloren. Im zweiten Teil geht es um unsere Rundreise auf dem Mae Hong Son Loop, der mit 1864 Kurven zu einer der Traumstrecken der Welt zählen dürfte. Wir sind dem Mae Hong Son Loop gegenläufig zur klassischen Route (Chiang Mai – Mae Sariang – Mae Hong Son – Pai – Chiang Mai) gefolgt, sind dabei durch traumhafte Landschaften gefahren, haben Neo-Hippie’s in Pai getroffen und haben einen Tag mit einem Mitglied der Karen Hill Tribes im Dschungel verbracht (und wären dabei in einer Höhle fast auf eine Kobra getreten). Wir haben einen überwältigenden Sonnenaufgang in den Bergen erlebt, sind auf Tuchfühlung zu Wasserbüffeln gegangen, haben auf Nachtmärkten exotisches Essen genossen und haben auf unserer Reise wieder viele liebenswürdige Menschen getroffen. Auch dieser Teil der Reise war ein Fest für die Sinne – nicht immer einfach, aber sehr spannend. Es gab (wie bei jeder Reise) Dinge die genervt und Erlebnisse, die uns überrascht haben. Ein Highlight war für uns die Dschungeltour mit unserem Karen-Guide, der uns zum Essen zu sich nach Hause einlud und mit dem wir wunderbar entspannte Stunden verbracht haben. Unser Weg führte auch durch den Inthanon Nationalpark, in dem sich der mit 2.565 m höchste Berg Thailands, der Doi Inthanon befindet. Während der Mae Klang Wasserfall, der sich ebenfalls im Nationalpark befindet, noch beeindrucken kann, muß man den Doi Inthanon nicht unbedingt besucht haben. Motorradfahrer werden die kurvenreiche Anfahrt lieben, aber sie werden sich auch auf empfindlich kühle Verhältnisse und viele Touristen einstellen müssen. Die 8,5 Kilo­me­ter lange Höhle Tham Lot, die sich in der Nähe des Dor­fes Sop­pong befindet ist spektakulär, die Führungen in der Höhle lassen allerdings Fragen nach dem richtigen Weg im Tourismus aufkommen.
Die schönsten Geschichten schreibt (wie immer) das Leben. So wie im winzig kleinen Baan Suau Coffee in der Nähe von Baan Luang, in dem Kathrin eigentlich nur eine (vegetarische) Tom Yum Suppe bestellen wollte. Da wir leider kein Thai und die junge Besitzerin leider kein Englisch verstand, wollten wir schon aufgeben und uns mit ihr auf einen Cappuccino verständigen. Die junge Frau wollte im Gegensatz zu uns nicht locker lassen und es dauerte nur wenige Minuten, bis ihre beste (englischsprachige) Freundin auf dem Scooter angebraust kam, um das “Suppenproblem” zu lösen. Daraus ergab sich dann noch eine äußerst interessante und lustige Unterhaltung, die über Völkergrenzen hinweg ging und an die wir uns sicherlich noch lange zurückerinnern werden…

Klaus Gruber, als Traveller mit der Fuji X-T1 in Nordthailand
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Wandern im Südwesten Englands, mit der Fuji X-T1 in Somerset

Reisefotografie

Mit der Fujifilm X-T1 in Somerset

Nach Städtetrips durfte die Fuji X-T1 nun wieder einmal ihre “Wandertauglichkeit” unter Beweis stellen…

Ich hatte die Fujifilm X-T1 ja bereits in einigen älteren Blogposts auf ihre Tauglichkeit als Reisekamera getestet. Jetzt war die Kamera erneut dabei, als es zum Wandern nach Somerset ging. Somerset ist eine Grafschaft im Südwesten Englands und als England-Fans haben wir uns schon sehr auf einige Tage in einem Haus aus dem 15. Jahrhundert gefreut. Dieses Haus steht im wunderschönen alten Dörfchen Mells, einem englischen Dörfchen wie aus dem Bilderbuch. Das Haus wurde von den Besitzern (einem Designerpaar) liebevoll restauriert und mit vielen kleinen Details ausgeschmückt und wir haben uns in der ländlichen Ruhe sehr wohl gefühlt.
Im ländlichen England gibt es für uns nichts Schöneres, als über Felder und Weiden zu wandern, die frische Landluft zu atmen und seine Batterien mal wieder richtig aufzuladen. Alle Aufnahmen sind mit dem FUJINON XF 23mm F1.4 R entstanden, welches sich immer mehr zu meinem “immer drauf Objektiv” entwickelt. Mehr brauche ich beim Wandern nicht und so wird es vermutlich auch bei unserer anstehenden Reisereportage über den Norden Thailands sein…

Wandern im Südwesten Englands, mit der Fuji X-T1 in Somerset

Wandern im Südwesten Englands, mit der Fuji X-T1 in Somerset

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Capture One Film Styles

Capture One Film Presets

Review der Film Presets für den RAW-Konverter

Wer die maximale Qualität aus seinen Bildern herausholen möchte, kommt am RAW-Format einfach nicht vorbei. Wer professionell arbeitet, sowieso nicht. Die Entscheidung, welcher der gängigen RAW-Konverter denn nun der Beste sei, ist keine einfache Entscheidung. Ob die Wahl nun auf DxO Optics, Lightroom oder Capture One fällt, hängt von persönlichen Präferenzen und dem Workflow ab.

Capture One ist ein Programm von Profis für Profis. Die Oberfläche ist puristisch schick und vollständig individualisierbar. Beinahe jeder Handgriff lässt sich mit Shortcuts belegen. Belichtung, Weissabgleich, Kontrast, Sättigung, Lichter, Schatten – das alles ist per Tastatur kontrollierbar, was einen schnellen Workflow garantiert. Ich arbeite abwechselnd mit Capture One und Lightroom, denn jeder dieser Konverter hat seine eigenen Qualitäten und Merkmale. Capture One ist immer meine Wahl, wenn es um maximale Bildqualität ankommt und da hat das Programm eindeutig die Nase vorne. Seit längerer Zeit nutze ich in Lightroom die Film-Presets von VSCO und Replichrome, um meinen Fotos den nötigen “analogen” Feinschliff zu geben. Bei den Presets liegt Lightroom derzeit vorne, denn die Anzahl der angebotenen Presets ist schier unerschöpflich. Ob diese allerdings schlussendlich auch alle genutzt werden, darf bezweifelt werden, denn ein Preset zu finden, welches auch bei stark unterschiedlichen Lichtsituationen noch gute Ergebnisse liefert, ist nicht ganz einfach. Das Angebot an Film-Presets für Capture One ist deutlich geringer, aber ich hatte die Gelegenheit, die Film-Presets von CAPTURE ONE FILM STYLES auszuprobieren und bin von den Ergebnissen sehr angetan. Diese Film-Presets versuchen eine Vielzahl von bekannten Schwarzweiß- und Farbfilmen nachzubilden und dadurch dem cleanen Aussehen digitaler Bilder einen analogen Look zu geben. Bei den CAPTURE ONE FILM STYLES werden auch viele meiner Lieblingsfilme wie Fuji FP100c, Kodak Portra 400, Kodak BW 400CN oder Kodak T-MAX emuliert, so daß ich auch einige Vergleiche mit Replichrome oder VSCO-Presets anstellen konnte.

Die Liste der nachgebildeten Filme ist aber deutlich länger und umfasst folgende Emulationen

Schwarzweiß Styles: Agfa APX 25, Agfa APX 100 (v1,2), Agfa APX 400, Agfa Scala 200 (v1,2), Fuji FP-3000b, Fuji Neopan 100 Acros (v1,2), Fuji Neopan 1600 (v1-3), Ilford Delta 100 (v1,2), Ilford Delta 400 Pro, Ilford Delta 3200 (v1-3), Ilford FP4 Plus 125, Ilford HP5 Plus 400 (v1-3), Ilford Pan F Plus 50, Ilford XP 2 Super 400, Kodak BW 400CN Pro, Kodak Panatomic-X 32 (v1,2), Kodak Plus-X 125PX (v1,2), Kodak T-MAX 100 (v1,2), Kodak T-MAX 400, Kodak T-MAX 3200 (v1-3), Kodak Technical Pan, Kodak Technical Pan — Technidol, Kodak TRI-X 400 (v1-3), Kodalith, Polaroid 665.
Color Styles: Fuji Pro 160C (v1-3), Fuji Pro 160S, Fuji Pro 400H (v1,2), Fuji Pro 800Z, Fuji Reala, Fuji Superia 400, Fuji Superia 800, Fuji Superia 1600, Kodak Portra 160, Kodak Portra 160NC (v1,2), Kodak Portra 160VC (v1,2), Kodak Portra 400, Kodak Portra 400NC (v1,2), Kodak Portra 400VC (v1,2), Kodak Portra 400UC, Kodak Portra 800, Kodak Ultra Color 100UC, SL Agfa RSX II 100, SL Agfachrome 1000RS (v1,2), SL Fuji Astia 100F (v1,2), SL Fuji Fortia SP (v1,2), SL Fuji Provia 100F (v1,2), SL Fuji Provia 400X (v1,2), SL Fuji Velvia 50 (v1,2), SL Fuji Velvia 100 (v1,2), SL Fuji Velvia 100F (v1,2), SL Kodak Ektachrome 100G (v1,2), SL Kodak Ektachrome 100VS (v1,2), SL Kodak Ektachrome 200, SL Kodak Ektachrome mid-1970s (v1-3), SL Kodak Kodachrome 25, SL Kodak Kodachrome 64, SL Kodak Kodachrome 200, PL Fuji FP-100c, PL Polaroid 669, PL Polaroid 690, PL PX-70, PL PX-680, PL Time-Zero Polaroid (Expired).

Hiermit sollte für jeden Geschmack das entsprechende Preset vorhanden sein und mit dem Set wird eine Vielzahl verschiedenster Bildlooks möglich. Die unten gezeigten Bildbeispiele zeigen die Ergebnisse, die mit den Film-Presets erzeugt werden können. Das 100 Film Styles Set ist mit einem Preis von 49,95$ äußerst preiswert und liegt damit deutlich unter den Verkaufspreisen der VSCO und Replichrome Presets.
Weiterführende Informationen sowie einige kostenlose Test-Presets sind unter http://captureonestyles.com/ zu finden.

Die gezeigten Bildbeispiele wurden mit den Presets des «100 Film Styles Set» erstellt. Mittlerweile hat der Hersteller dieser Presets mit dem «Film Styles Extended Set» eine neue Version nachgeschoben, die auch die Nachbildung von Filmkorn sowie 100 neue Film-Presets enthält

Fazit: Wer gut gemachte Film-Presets für Capture One sucht, dürfte hier mit Sicherheit fündig werden. || Highly recommended
hand-thumb-up



Fotograf Fürth - Review der Capture One Filmstyles

Fotograf Fürth - Review der Capture One Filmstyles Kodak BW400CN
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Mit der Fuji X-T1 in Südtirol

Reisefotografie

Mit der Fujifilm X-T1 im Südtiroler Pustertal

Nach dem New York City Städtetrip durfte die Fuji X-T1 nun ihre “Wandertauglichkeit” unter Beweis stellen…

Ich hatte ja bereits in New York die Fuji X-T1 und die hervorragenden Objektive FUJINON XF 23mm F1.4 R, FUJINON XF 35mm F1.4 R und FUJINON XF 56mm F1.2 R ausgiebig genutzt und auf ihre Tauglichkeit als Reisekamera getestet. Jetzt war die Kamera erneut dabei, als es zum Wandern ins Südtiroler Pustertal ging. Wandern ist laut Aussage des Stilpiraten ja “das neue Chillen” und vermutlich hat er damit nicht ganz Unrecht. Wenn es etwas gibt, bei dem ich so richtig abschalten kann, dann ist es beim Wandern.
Wir hatten uns für Wandern im Spätherbst entschieden, da für uns Ruhe und Einsamkeit im Vordergrund standen. Das Pustertal bietet von gemütlichen Forstwegen durch dichte und schattige Wälder, Rundwegen in eindrucksvoller Naturlandschaft, Gipfeltouren für Bergprofis oder hochalpine Klettersteige für schwindelfreie und trittsichere Bergsteiger, alles was Wanderer glücklich macht. Ob im Tauferer Ahrntal, im Gadertal, im Antholzer Tal, im Hochpustertal oder im Osttiroler Pustertal – Wandern ist hier stets ein Hochgenuss und ein pures Naturerlebnis.
Die Fuji hat sich wieder einmal als perfekte Reisebegleiterin entpuppt und ich frage mich immer wieder auf’s Neue, wie ich vor nicht allzu langer Zeit die DSRL-Schlepperei überhaupt ausgehalten habe. Jetzt freue ich mich schon auf die Verbesserungen, die das neue Firmware-Update verspricht…

Reisefotografie mit der Fuji X-T1 im Pustertal

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In New York mit der Fuji X-T1 – Teil 2

Reisefotografie

Mit der Fujifilm X-T1 in New York | Teil 2

Hier nun Teil 2 der New York City Fotos sowie die Fortsetzung des kleinen Erfahrungsberichtes über die Fuji X-T1…

Wie bereits im ersten Teil der New York Serie erwähnt, hatte ich eine Woche Gelegenheit, die Fuji X-T1 und die hervorragenden Objektive FUJINON XF 23mm F1.4 R, FUJINON XF 35mm F1.4 R und FUJINON XF 56mm F1.2 R ausgiebig zu nutzen. Wer bereits Erfahrung mit analogen Kameras und manuellen Bedienmöglichkeiten sammeln konnte, wird mit der Fuji problemlos zurechtkommen. Die wesentlichen Bedienelemente sind sofort zugänglich und die Kamera kann sehr intuitiv bedient werden. Die Kamera ist leise und (auch mit dem zusätzlichen Batteriegriff) sehr unauffällig. Meiner Ansicht nach ist die Bildqualität über jeden Zweifel erhaben und wird für die meisten Nutzungszwecke völlig ausreichend sein. Ob das in Zeiten, in denen viele Fotos nur noch am Smartphone durchgeschoben werden, für viele überhaupt noch eine Rolle spielt, darf bezweifelt werden. Wem die “Fotografie in Reinkultur”, schönes Design und klassische Bedienelemente wichtig sind, der wird mit der Fuji seine helle Freude haben. Die in Teil 1 angesprochenen Ergonomiemängel werden hoffentlich in einer späteren Version behoben, in diesem Bereich ist zumindest noch “Luft nach oben” und Fuji täte gut daran, die Kommentare seiner Käufer in spätere Entwicklungen mit einzubeziehen…

Hier nun Teil 2, der erste Teil ist hier zu finden

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In New York mit der Fuji X-T1 – Teil 1

Reisefotografie

Mit der Fujifilm X-T1 in New York | Teil 1

Über die Fuji X-T1 sind mittlerweile massenweise Testberichte und Reviews zu finden, so daß es keinen Sinn mehr macht, einen weiteren technisch orientierten Testbericht zu veröffentlichen. Ich habe diese Kamera in New York ausgiebig genutzt und meine Erfahrungen in einem kleinen subjektiven Bericht zusammengefasst…

New York ist eine unglaublich vitale Stadt und ein Traum für Street-Fotografen. Was liegt da näher, als die Fuji X-T1 und die hervorragenden Objektive FUJINON XF 23mm F1.4 R, FUJINON XF 35mm F1.4 R und FUJINON XF 56mm F1.2 R mit in den Rucksack zu packen. Der Street Fotograf kann damit auf eine umfangreiche Ausrüstung (bei äußerst wenig Gewicht) zurückgreifen, mit der sich alle fotografischen Bereiche problemlos abdecken lassen. Die Objektive lassen sich problemlos mit offener Blende nutzen, was beim 56mm immerhin eine nutzbare Blendenöffnung von F1.2 bedeutet. Die Schärfe bleibt dabei hervorragend und das Bokeh wunderschön. Für die hier gezeigten Fotos habe ich überwiegend mit dem FUJINON XF 23mm F1.4 R und FUJINON XF 56mm F1.2 R gearbeitet und bin von der Qualität der hier genannten Prime-Linsen mehr als überzeugt. Ich liebe den speziellen Look des FUJINON XF 23mm F1.4 R und wer ein “analoges” Feeling sucht, wird mit dem Blendenring am Objektiv seine helle Freude haben. Der Sucher ist über jede Kritik erhaben und ich habe meine Nikon D3s nie vermisst. Die Kamera ist wunderbar unauffällig und lässt sich den ganzen Tag problemlos am Körper tragen. Wer mal bei einer ganztägigen Hochzeitsreportage mit zwei Spiegelreflexkameras gearbeitet hat weiß, welches Gewicht hier (sprichwörtlich) zum tragen kommt.
Leider hat Fuji bei der Anordnung der rückseitigen Auswahl-/Funktionstasten nicht unbedingt auf die Ergonomie geachtet, was die manuelle Auswahl der Fokusfelder deutlich erschwert. Obwohl bereits die in Lightroom implementierten Fuji-Filmsimulationen ganze Arbeit leisten, habe ich mit eigenenen Presets experimentiert, die auf Replichrome und VSCO Filmprofilen basieren. Obwohl dabei sehr schöne Farbvarianten entstanden sind, habe ich mich schlussendlich dann doch für eine klassische Schwarzweißumsetzung entschieden.

Hier nun Teil 1, der zweite Teil ist hier zu finden…

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In Kalchreuth mit der Fuji X-T1

Fuji X-T1

Erste Eindrücke mit dieser schwarzen Schönheit

Über die Fuji X-T1 sind mittlerweile massenweise Testberichte und Reviews zu finden, so daß es wirklich keinen Sinn mehr macht, einen weiteren Testbericht zu veröffentlichen. Was nicht heißen soll, daß mir zu dieser Kamera nichts einfällt…

Der Frühling und die Kirschblüte in Kalchreuth sind jedes Jahr etwas ganz besonderes und was lag näher, als dabei auch gleich die Fuji X-T1 und die hervorragenden Objektive FUJINON XF 23mm F1.4 R, FUJINON XF 35mm F1.4 R und FUJINON XF 56mm F1.2 R mit in den Rucksack zu packen. Diese Objektive lassen sich problemlos mit offener Blende nutzen, was beim 56mm immerhin eine nutzbare Blendenöffnung von F1.2 bedeutet. Die Schärfe bleibt dabei hervorragend und das Bokeh wunderschön. Das einzig irritierende ist für mich im Moment der Umstand, daß ich die Fotos aus der X-T1 bereits im “Rohzustand” mag und kaum bearbeiten möchte. Adobe hat beim implementieren der Fuji-Filmsimulationen ganze Arbeit geleistet, so daß man kaum noch auf andere Filmprofile wechseln möchte. Ich freue mich jetzt schon darauf, die Fuji sehr bald ausgiebig in New York testen zu können…

Fotograf Fürth - in Kalchreuth mit der Fuji X-T1
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Instant Film mit der Olympus OM-D E-M5

Portraitfotografie

Instant Film mit der Olympus OM-D E-M5

Mich hat’s voll erwischt, digital zumindest! Die Rückkehr der analogen Fotografie ist in aller Munde und so wie es aussieht, erlebt der analoge Film ein kleines Comeback.

Ich bin zwar nicht konvertiert und fotografiere jetzt wieder analog, aber der (nachgebildete) Look der analogen Filme hat es mir derzeit wirklich angetan. Die technische Perfektion der Kameras lässt (zumindest bei mir) den Wunsch nach “Charakter” aufkommen, der die jeweilige Stimmung in den Bildern unterstützen soll. Der Wunsch nach Charakter zeigt sich glücklicherweise auch in den aktuellen Kameradesigns der Fuji Kameras, von denen die neue Fujifilm X-T1 sicherlich zu den interessantesten Neuerscheinungen zählen dürfte. Die digitale Bildbearbeitung gibt mir die Möglichkeit, meine Stimmungen und Gefühle auf die Bilder zu übertragen. Ich hatte schon seit geraumer Zeit ein Auge auf die Möglichkeit, analogen Film mit Hilfe von Presets nachzubilden, geworfen. Puristen werden jetzt müde abwinken und man könnte jetzt darüber diskutieren (will ich aber nicht), ob das überhaupt geht oder ob es vergleichbar ist, aber mich interessiert eigentlich immer nur das Ergebnis.

Die heutigen Fotos sind private Fotos, die wir im letzten Jahr mit der Olympus OM-D E-M5 in Kloster Holzen fotografiert haben (wo wir meinen Geburtstag in völliger Ruhe gefeiert haben!). Kloster Holzen liegt idyllisch an der romantischen Straße zwischen Augsburg und Donauwörth und der Slogan “Zwischen Himmel und Erde” ist wirklich sehr zutreffend. Wir haben die klösterliche Stille in unserem grandiosen Zimmer sehr genossen und fanden es sehr schade, daß wir nach einem Tag schon wieder weiterziehen mussten. So reichte es leider nur für einige kurze Eindrücke, aber wir sind uns sicher, daß wir nicht das letzte Mal “zwischen Himmel und Erde” gewesen sein werden…

Fotograf Fürth - Instant Film in Kloster Holzen
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Digitaler Film mit der Olympus OM-D E-M5

Streetfotografie

Digitaler Film mit der Olympus OM-D E-M5

Die Rückkehr der analogen Fotografie ist in aller Munde und so wie es aussieht, erlebt der analoge Film ein kleines Comeback. Ich bin (und bleibe vermutlich auch) ein digitaler Fotograf, da die Verarbeitung digitaler Daten einfach besser in meinen Workflow passt. Darüber hinaus habe ich RAW-Dateien sowieso schon immer als Rohmaterial gesehen, mit dem sich trefflich experimentieren lässt.

Ich hatte schon seit geraumer Zeit ein Auge auf die Möglichkeit, analogen Film mit Hilfe von Presets in Lightroom nachzubilden, geworfen. Puristen werden jetzt aufheulen und man kann jetzt darüber diskutieren, ob das überhaupt geht oder ob es überhaupt vergleichbar ist, aber mich interessiert eigentlich immer nur das Ergebnis. Heute habe ich mit einigen Fotos, die an Silvester in Dinkelsbühl entstanden sind (übrigens ein wunderbares Silvester-Rückzugsgebiet!) und einem Schwarzweiss Preset, welches einen unterbelichteten Kodak BW 400CN nachbilden soll herumexperimentiert und dabei sind folgende Fotos entstanden (ich muß gestehen, daß ich die Stimmung und den Look wirklich mag)…

Fotograf Fürth - Reisefotografie Dinkelsbühl
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iPhone Fotografie – Winter Day

Freie Arbeiten

Winter Day – iPhone Fotografie

Ein herrlicher Wintertag, etwas freie Zeit, ein iPhone und Hipstamatic als “Gefühlsverstärker”…

Heute war einer dieser Tage, den man besser mit einer Kamera in der Tasche und in der Natur, als vor dem Rechner verbracht hat. Wir waren für eine Weile am alten Kanal unterwegs, um noch etwas von der zauberhaften Winterstimmung festzuhalten, die uns dann leider im Laufe der Zeit ziemlich schnell in der Sonne zerronnen ist. Ich war heute mit der OM-D E-M5 und dem iPhone unterwegs und ich mag die Stimmung, die ich mit dem iPhone einfangen konnte. Ich sehe das iPhone und Hipstamatic mittlerweile immer mehr als ideales Instrument um schnell und ohne großen Zeitaufwand bestimmte Stimmungen festhalten zu können. Das iPhone ist als “immer dabei Kamera” sicherlich nur bedingt tauglich, aber ich kann mir aus den unendlich vielen Möglichkeiten von Hipstamatic genau die Kombination aussuchen, die meine Ideen und Gefühle entsprechend bildlich umsetzt…

fotograf-fuerth-iphone-hipstamatic-w0
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iPhone Fotografie – TV Shots

Freie Arbeiten

TV Shots – iPhone Fotografie

Kaum spielt man mal wieder ein wenig mit der Kamera im iPhone, sieht man viele Dinge völlig neu…

Ich sehe das iPhone und Hipstamatic mittlerweile immer mehr als ideales Instrument um schnell und ohne großen Zeitaufwand bestimmte Stimmungen festzuhalten zu können. Das iPhone ist als “immer dabei Kamera” sicherlich nur bedingt tauglich, aber die unendlich vielen Möglichkeiten von Hipstamatic machen einfach Spaß und geben mir die Möglichkeit, meine Ideen und Gefühle entsprechend bildlich umzusetzen. Heute mal einige meiner TV-Shots, mehr demnächst…

Fotograf Fürth-iPhone Fotografie
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Wandern auf dem Goldsteig

Reisefotografie

Goldsteig

Eine Auszeit war überfällig, also ab in den Wald…

Wir wandern gerne und geniessen es, dabei schnell alle Alltagssorgen hinter sich zu lassen. Der große Vorteil von Streckenwanderungen ist, daß man sich wenig darum kümmern muß, was man am nächsten Tag machen soll, denn man läuft einfach weiter.
Nachdem die nähere Umgebung meist unbekannter als ferne Reiseziele ist, fiel die Entscheidung relativ schnell auf den Goldsteig. Dieser neue Qualitätsweg macht einem das “Weiterlaufen” einfach, denn er verfügt über ein ausgezeichnetes Wanderleitsystem und bestens ausgeschilderte Wanderwege. Der Goldsteig verläuft auf rund 660 Kilometern auf drei Abschnitten durch den Oberpfälzer Wald und Bayerischen Wald – von Marktredwitz bis Passau und ist damit der längste prädikatisierte Wanderweg Deutschlands. Mit dabei war meine derzeitige Reisekamera Olympus OM-D E-M5 mit dem Olympus M.Zuiko 12mm. Eine perfekte Kombination für Menschen, die mit wenig Gewicht unterwegs sein, aber dabei nicht auf hochwertige Fotografie verzichten wollen.

Wir haben auf unseren Etappen leider nur einen verhältnismäßig kurzen Abschnitt des Goldsteigs kennengelernt, dabei aber viel Stille und oft menschenleere Landschaften vorgefunden – perfekte Voraussetzungen für eine Auszeit…

→ Bitte auf das Foto klicken, um es größer anzuzeigen – die Tastatur-Pfeiltasten können zum schnellen Navigieren genutzt werden

Fotograf Fürth - Wandern auf dem Goldsteig

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Im Freilandmuseum Bad Windsheim mit der Fuji FinePix X100

Reisefotografie

Freilandmuseum Bad Windsheim mit der Fuji FinePix X100

Living in the past

Während in Nürnberg bei “Rock im Park” die Post abgeht, habe ich mich für einen Ort der Stille entschieden und bin mit guten Freunden (und der Fuji FinePix X100 im Gepäck) nach Bad Windsheim gefahren, um einen entspannten Tag im Freilandmuseum Bad Windsheim zu verbringen.
Ich muß gestehen, daß mir dieser Ort immer mehr ans Herz wächst, da hier der Begriff Museum eine völlig neue Bedeutung erhält und eine sehr lebendige Form von “Living in the past” annimmt.
Das muß nicht zwangsläufig in der Glorifizierung der “guten alten Zeit” enden, denn viele Aspekte dieses Lebens waren sicherlich alles Andere als einfach, sondern hart und beschwerlich. Ein Tag im Freilandmuseum hat für mich mehr mit Kindheitserinnerungen und Identität zu tun und ich bin mir dabei den Erleichterungen, die mein modernes Leben prägen, deutlich bewusst.
Ich finde es einfach nur wichtig, daß viele Aspekte, die unsere Identität ausmachen, weiterhin lebendig bleiben und gelebt werden. Wenn dies dann auch noch ohne jeden Kitsch und Disneyland-Charakter daherkommt, kann sich auch ein gestresster Stadtmensch ohne Gewissenbisse einem wohligen Gefühl hingeben und diese Idylle für einige Stunden genießen.
Die Fuji FinePix X100 hat dabei wieder ein weiteres Mal unter Beweis gestellt, daß sie eine reisetaugliche Kamera ist, mit der auch viele der liebevollen Details festgehalten werden können. Ich schätze es immer mehr, eine unauffällige, leichte und trotzdem professionelle Kamera im Rucksack dabei zu haben, ohne daß der Zwang entsteht, sie auch benutzen zu müssen. Daß sie sich optisch perfekt in die Szenerie einfügt, muss ich vermutlich nicht weiter erwähnen …

mit der Fuji Finepix X100 im Freilandmuseum Bad Windsheim
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