Winter wonderland in der Schweiz

Reisefotografie

Winter wonderland in der Nähe des Zürichsees

Reisefotografie mit der Fujifilm X-T2

Der Begriff des Wirtschaftsflüchtlings sollte mittlerweile jedem geläufig sein, der Begriff des Sylvesterflüchtings hingegen nur Eingeweihten. Da wir uns eher als ruheliebende Menschen bezeichnen würden, flüchten wir mittlerweile fast in jedem Jahr vor den Auswirkungen einer ausufernden Interpretation des Jahreswechsels. Ein stimmungsvolles Feuerwerk ist schön anzusehen, wenn man es mag. Eine Woche nächtliche Böller in der Größenordnung von Handgranten hingegen nerven einfach nur. Da ist es doch sehr schön, wenn man Freunde in der Schweiz hat, die einem in einem neutralen Land Zuflucht gewähren. Wir fahren immer wieder gerne in die Schweiz um unsere Freunde zu besuchen, die wir vor langer Zeit beim Wandern auf Madeira kennengelernt haben. Normalerweise haben Urlaubsbekanntschaften ja meist nur die Haltbarkeit eines Naturjoghurts aus dem Bioladen, diese ist aber anders. Die Beiden leben in Stäfa am Zürichsee und die Landschaft ist eigentlich in alle Richtungen ausgehend traumhaft. Die Berge liegen vor der Tür und es gibt sehr viele Seen, von Beidem kennen wir leider noch viel zu wenig. Auch dieses Mal blieb leider nur Zeit für einen kleinen Ausflug auf den Pfannenstiel. Dieser ist ein Bergrücken im Kanton Zürich, ein populäres Naherholungsgebiet und der Name endet ausnahmsweise nicht mit einem “i”. Unsere kleine Wanderung fand an einem eisig kalten, aber traumhaft schönen Tag mit überwältigendem Licht statt. Dabei konnte der Sensor der neuen Fujifilm X-T2 gleich so richtig getestet werden. Ich habe dabei das FUJINON XF23mm F1.4 R sowie das FUJINON XF 35mm F1,4 R verwendet und die ersten Ergebnisse gefallen mir schon sehr gut. Die ergonomischen Überarbeitungen wie der Joystick stellen eine große Verbesserung zum Vorgängermodell dar, womit das Arbeiten auch deutlich flüssiger vonstatten geht. Die große Feuertaufe wird es dann geben, wenn die Fuji beim ersten Mal bei einer Hochzeitsreportage zum Einsatz kommt…

Klaus Gruber, mit der Fuji X-T2 in der Schweiz

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Mit der Fuji X-T1 in Südtirol

Reisefotografie

Mit der Fujifilm X-T1 im Südtiroler Pustertal

Nach dem New York City Städtetrip durfte die Fuji X-T1 nun ihre “Wandertauglichkeit” unter Beweis stellen…

Ich hatte ja bereits in New York die Fuji X-T1 und die hervorragenden Objektive FUJINON XF 23mm F1.4 R, FUJINON XF 35mm F1.4 R und FUJINON XF 56mm F1.2 R ausgiebig genutzt und auf ihre Tauglichkeit als Reisekamera getestet. Jetzt war die Kamera erneut dabei, als es zum Wandern ins Südtiroler Pustertal ging. Wandern ist laut Aussage des Stilpiraten ja “das neue Chillen” und vermutlich hat er damit nicht ganz Unrecht. Wenn es etwas gibt, bei dem ich so richtig abschalten kann, dann ist es beim Wandern.
Wir hatten uns für Wandern im Spätherbst entschieden, da für uns Ruhe und Einsamkeit im Vordergrund standen. Das Pustertal bietet von gemütlichen Forstwegen durch dichte und schattige Wälder, Rundwegen in eindrucksvoller Naturlandschaft, Gipfeltouren für Bergprofis oder hochalpine Klettersteige für schwindelfreie und trittsichere Bergsteiger, alles was Wanderer glücklich macht. Ob im Tauferer Ahrntal, im Gadertal, im Antholzer Tal, im Hochpustertal oder im Osttiroler Pustertal – Wandern ist hier stets ein Hochgenuss und ein pures Naturerlebnis.
Die Fuji hat sich wieder einmal als perfekte Reisebegleiterin entpuppt und ich frage mich immer wieder auf’s Neue, wie ich vor nicht allzu langer Zeit die DSRL-Schlepperei überhaupt ausgehalten habe. Jetzt freue ich mich schon auf die Verbesserungen, die das neue Firmware-Update verspricht…

Reisefotografie mit der Fuji X-T1 im Pustertal

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In New York mit der Fuji X-T1 – Teil 2

Reisefotografie

Mit der Fujifilm X-T1 in New York | Teil 2

Hier nun Teil 2 der New York City Fotos sowie die Fortsetzung des kleinen Erfahrungsberichtes über die Fuji X-T1…

Wie bereits im ersten Teil der New York Serie erwähnt, hatte ich eine Woche Gelegenheit, die Fuji X-T1 und die hervorragenden Objektive FUJINON XF 23mm F1.4 R, FUJINON XF 35mm F1.4 R und FUJINON XF 56mm F1.2 R ausgiebig zu nutzen. Wer bereits Erfahrung mit analogen Kameras und manuellen Bedienmöglichkeiten sammeln konnte, wird mit der Fuji problemlos zurechtkommen. Die wesentlichen Bedienelemente sind sofort zugänglich und die Kamera kann sehr intuitiv bedient werden. Die Kamera ist leise und (auch mit dem zusätzlichen Batteriegriff) sehr unauffällig. Meiner Ansicht nach ist die Bildqualität über jeden Zweifel erhaben und wird für die meisten Nutzungszwecke völlig ausreichend sein. Ob das in Zeiten, in denen viele Fotos nur noch am Smartphone durchgeschoben werden, für viele überhaupt noch eine Rolle spielt, darf bezweifelt werden. Wem die “Fotografie in Reinkultur”, schönes Design und klassische Bedienelemente wichtig sind, der wird mit der Fuji seine helle Freude haben. Die in Teil 1 angesprochenen Ergonomiemängel werden hoffentlich in einer späteren Version behoben, in diesem Bereich ist zumindest noch “Luft nach oben” und Fuji täte gut daran, die Kommentare seiner Käufer in spätere Entwicklungen mit einzubeziehen…

Hier nun Teil 2, der erste Teil ist hier zu finden

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In New York mit der Fuji X-T1 – Teil 1

Reisefotografie

Mit der Fujifilm X-T1 in New York | Teil 1

Über die Fuji X-T1 sind mittlerweile massenweise Testberichte und Reviews zu finden, so daß es keinen Sinn mehr macht, einen weiteren technisch orientierten Testbericht zu veröffentlichen. Ich habe diese Kamera in New York ausgiebig genutzt und meine Erfahrungen in einem kleinen subjektiven Bericht zusammengefasst…

New York ist eine unglaublich vitale Stadt und ein Traum für Street-Fotografen. Was liegt da näher, als die Fuji X-T1 und die hervorragenden Objektive FUJINON XF 23mm F1.4 R, FUJINON XF 35mm F1.4 R und FUJINON XF 56mm F1.2 R mit in den Rucksack zu packen. Der Street Fotograf kann damit auf eine umfangreiche Ausrüstung (bei äußerst wenig Gewicht) zurückgreifen, mit der sich alle fotografischen Bereiche problemlos abdecken lassen. Die Objektive lassen sich problemlos mit offener Blende nutzen, was beim 56mm immerhin eine nutzbare Blendenöffnung von F1.2 bedeutet. Die Schärfe bleibt dabei hervorragend und das Bokeh wunderschön. Für die hier gezeigten Fotos habe ich überwiegend mit dem FUJINON XF 23mm F1.4 R und FUJINON XF 56mm F1.2 R gearbeitet und bin von der Qualität der hier genannten Prime-Linsen mehr als überzeugt. Ich liebe den speziellen Look des FUJINON XF 23mm F1.4 R und wer ein “analoges” Feeling sucht, wird mit dem Blendenring am Objektiv seine helle Freude haben. Der Sucher ist über jede Kritik erhaben und ich habe meine Nikon D3s nie vermisst. Die Kamera ist wunderbar unauffällig und lässt sich den ganzen Tag problemlos am Körper tragen. Wer mal bei einer ganztägigen Hochzeitsreportage mit zwei Spiegelreflexkameras gearbeitet hat weiß, welches Gewicht hier (sprichwörtlich) zum tragen kommt.
Leider hat Fuji bei der Anordnung der rückseitigen Auswahl-/Funktionstasten nicht unbedingt auf die Ergonomie geachtet, was die manuelle Auswahl der Fokusfelder deutlich erschwert. Obwohl bereits die in Lightroom implementierten Fuji-Filmsimulationen ganze Arbeit leisten, habe ich mit eigenenen Presets experimentiert, die auf Replichrome und VSCO Filmprofilen basieren. Obwohl dabei sehr schöne Farbvarianten entstanden sind, habe ich mich schlussendlich dann doch für eine klassische Schwarzweißumsetzung entschieden.

Hier nun Teil 1, der zweite Teil ist hier zu finden…

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In Kalchreuth mit der Fuji X-T1

Fuji X-T1

Erste Eindrücke mit dieser schwarzen Schönheit

Über die Fuji X-T1 sind mittlerweile massenweise Testberichte und Reviews zu finden, so daß es wirklich keinen Sinn mehr macht, einen weiteren Testbericht zu veröffentlichen. Was nicht heißen soll, daß mir zu dieser Kamera nichts einfällt…

Der Frühling und die Kirschblüte in Kalchreuth sind jedes Jahr etwas ganz besonderes und was lag näher, als dabei auch gleich die Fuji X-T1 und die hervorragenden Objektive FUJINON XF 23mm F1.4 R, FUJINON XF 35mm F1.4 R und FUJINON XF 56mm F1.2 R mit in den Rucksack zu packen. Diese Objektive lassen sich problemlos mit offener Blende nutzen, was beim 56mm immerhin eine nutzbare Blendenöffnung von F1.2 bedeutet. Die Schärfe bleibt dabei hervorragend und das Bokeh wunderschön. Das einzig irritierende ist für mich im Moment der Umstand, daß ich die Fotos aus der X-T1 bereits im “Rohzustand” mag und kaum bearbeiten möchte. Adobe hat beim implementieren der Fuji-Filmsimulationen ganze Arbeit geleistet, so daß man kaum noch auf andere Filmprofile wechseln möchte. Ich freue mich jetzt schon darauf, die Fuji sehr bald ausgiebig in New York testen zu können…

Fotograf Fürth - in Kalchreuth mit der Fuji X-T1
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Fuji X-T1, sie ist da!

Fuji X-T1

Ich bin jetzt ein stolzer Besitzer dieser schwarzen Schönheit

Ich bin es leid, ständig Testberichte und Reviews zu lesen, die einem dann letztendlich bei der Entscheidung doch nicht weiter helfen. Ich habe es riskiert und die Fuji X-T1 geordert – und jetzt ist sie da. Im folgenden Artikel gibt es noch einige Anmerkungen zu Dingen, die mir bisher aufgefallen sind…

fuji_x-t1_lenses


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Instant Film mit der Olympus OM-D E-M5

Portraitfotografie

Instant Film mit der Olympus OM-D E-M5

Mich hat’s voll erwischt, digital zumindest! Die Rückkehr der analogen Fotografie ist in aller Munde und so wie es aussieht, erlebt der analoge Film ein kleines Comeback.

Ich bin zwar nicht konvertiert und fotografiere jetzt wieder analog, aber der (nachgebildete) Look der analogen Filme hat es mir derzeit wirklich angetan. Die technische Perfektion der Kameras lässt (zumindest bei mir) den Wunsch nach “Charakter” aufkommen, der die jeweilige Stimmung in den Bildern unterstützen soll. Der Wunsch nach Charakter zeigt sich glücklicherweise auch in den aktuellen Kameradesigns der Fuji Kameras, von denen die neue Fujifilm X-T1 sicherlich zu den interessantesten Neuerscheinungen zählen dürfte. Die digitale Bildbearbeitung gibt mir die Möglichkeit, meine Stimmungen und Gefühle auf die Bilder zu übertragen. Ich hatte schon seit geraumer Zeit ein Auge auf die Möglichkeit, analogen Film mit Hilfe von Presets nachzubilden, geworfen. Puristen werden jetzt müde abwinken und man könnte jetzt darüber diskutieren (will ich aber nicht), ob das überhaupt geht oder ob es vergleichbar ist, aber mich interessiert eigentlich immer nur das Ergebnis.

Die heutigen Fotos sind private Fotos, die wir im letzten Jahr mit der Olympus OM-D E-M5 in Kloster Holzen fotografiert haben (wo wir meinen Geburtstag in völliger Ruhe gefeiert haben!). Kloster Holzen liegt idyllisch an der romantischen Straße zwischen Augsburg und Donauwörth und der Slogan “Zwischen Himmel und Erde” ist wirklich sehr zutreffend. Wir haben die klösterliche Stille in unserem grandiosen Zimmer sehr genossen und fanden es sehr schade, daß wir nach einem Tag schon wieder weiterziehen mussten. So reichte es leider nur für einige kurze Eindrücke, aber wir sind uns sicher, daß wir nicht das letzte Mal “zwischen Himmel und Erde” gewesen sein werden…

Fotograf Fürth - Instant Film in Kloster Holzen
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Wandern auf dem Goldsteig – the mood version

Reisefotografie

Goldsteig – mood version

Eine etwas andere Variante der Goldsteig Fotos…

Wir wandern gerne und geniessen es, dabei schnell alle Alltagssorgen hinter sich zu lassen. Der große Vorteil von Streckenwanderungen ist, daß man sich wenig darum kümmern muß, was man am nächsten Tag machen soll, denn man läuft einfach weiter.
Nachdem die nähere Umgebung meist unbekannter als ferne Reiseziele ist, fiel die Entscheidung relativ schnell auf den Goldsteig. Dieser neue Qualitätsweg macht einem das “Weiterlaufen” einfach, denn er verfügt über ein ausgezeichnetes Wanderleitsystem und bestens ausgeschilderte Wanderwege. Der Goldsteig verläuft auf rund 660 Kilometern auf drei Abschnitten durch den Oberpfälzer Wald und Bayerischen Wald – von Marktredwitz bis Passau und ist damit der längste prädikatisierte Wanderweg Deutschlands. Mit dabei war meine derzeitige Reisekamera Olympus OM-D E-M5 mit dem Olympus M.Zuiko 12mm. Eine perfekte Kombination für Menschen, die mit wenig Gewicht unterwegs sein, aber dabei nicht auf hochwertige Fotografie verzichten wollen.

Wir haben auf unseren Etappen leider nur einen verhältnismäßig kurzen Abschnitt des Goldsteigs kennengelernt, dabei aber viel Stille und oft menschenleere Landschaften vorgefunden – perfekte Voraussetzungen für eine Auszeit…

→ Bitte auf das Foto klicken, um es größer anzuzeigen – die Tastatur-Pfeiltasten können zum schnellen Navigieren genutzt werden

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Fotograf Fürth - Wandern auf dem Goldsteig
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Digitaler Film mit der Olympus OM-D E-M5

Streetfotografie

Digitaler Film mit der Olympus OM-D E-M5

Die Rückkehr der analogen Fotografie ist in aller Munde und so wie es aussieht, erlebt der analoge Film ein kleines Comeback. Ich bin (und bleibe vermutlich auch) ein digitaler Fotograf, da die Verarbeitung digitaler Daten einfach besser in meinen Workflow passt. Darüber hinaus habe ich RAW-Dateien sowieso schon immer als Rohmaterial gesehen, mit dem sich trefflich experimentieren lässt.

Ich hatte schon seit geraumer Zeit ein Auge auf die Möglichkeit, analogen Film mit Hilfe von Presets in Lightroom nachzubilden, geworfen. Puristen werden jetzt aufheulen und man kann jetzt darüber diskutieren, ob das überhaupt geht oder ob es überhaupt vergleichbar ist, aber mich interessiert eigentlich immer nur das Ergebnis. Heute habe ich mit einigen Fotos, die an Silvester in Dinkelsbühl entstanden sind (übrigens ein wunderbares Silvester-Rückzugsgebiet!) und einem Schwarzweiss Preset, welches einen unterbelichteten Kodak BW 400CN nachbilden soll herumexperimentiert und dabei sind folgende Fotos entstanden (ich muß gestehen, daß ich die Stimmung und den Look wirklich mag)…

Fotograf Fürth - Reisefotografie Dinkelsbühl
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Fuji X100 Firmware Update

Technik

Firmware-Update für die Fuji FinePix X100

WOW, wer hätte das gedacht!?

Fuji Finepix X100 Fuji denkt wirklich an seine Kunden und davon können viele Hersteller noch etwas lernen!

Die Fuji X100 kam Anfang 2011 auf den Markt und hat seit Anfang des Jahres mit der Fuji X100s einen Nachfolger gefunden. Trotz alledem veröffentlichte Fuji jetzt ein neues Firmware Update, welches entscheidende Verbesserungen wie
– schnelleren Autofokus
– Fokus Peaking für manuelles Fokussieren
bringt. Außerdem wurden die Bedienung verbessert und die Einschaltzeit verkürzt.


Hier die komplette Pressemitteilung:
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Wandern auf dem Goldsteig

Reisefotografie

Goldsteig

Eine Auszeit war überfällig, also ab in den Wald…

Wir wandern gerne und geniessen es, dabei schnell alle Alltagssorgen hinter sich zu lassen. Der große Vorteil von Streckenwanderungen ist, daß man sich wenig darum kümmern muß, was man am nächsten Tag machen soll, denn man läuft einfach weiter.
Nachdem die nähere Umgebung meist unbekannter als ferne Reiseziele ist, fiel die Entscheidung relativ schnell auf den Goldsteig. Dieser neue Qualitätsweg macht einem das “Weiterlaufen” einfach, denn er verfügt über ein ausgezeichnetes Wanderleitsystem und bestens ausgeschilderte Wanderwege. Der Goldsteig verläuft auf rund 660 Kilometern auf drei Abschnitten durch den Oberpfälzer Wald und Bayerischen Wald – von Marktredwitz bis Passau und ist damit der längste prädikatisierte Wanderweg Deutschlands. Mit dabei war meine derzeitige Reisekamera Olympus OM-D E-M5 mit dem Olympus M.Zuiko 12mm. Eine perfekte Kombination für Menschen, die mit wenig Gewicht unterwegs sein, aber dabei nicht auf hochwertige Fotografie verzichten wollen.

Wir haben auf unseren Etappen leider nur einen verhältnismäßig kurzen Abschnitt des Goldsteigs kennengelernt, dabei aber viel Stille und oft menschenleere Landschaften vorgefunden – perfekte Voraussetzungen für eine Auszeit…

→ Bitte auf das Foto klicken, um es größer anzuzeigen – die Tastatur-Pfeiltasten können zum schnellen Navigieren genutzt werden

Fotograf Fürth - Wandern auf dem Goldsteig

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Olympus OM-D E-M5 Snapshots

Streetfotografie

Snapshots aus England mit der Olympus OM-D E-M5

Die DSLR bleibt ab jetzt zu Hause…

Ich habe ja bereits in einigen Blogposts über meine Erfahrungen mit den spiegellosen Kameras Fuji Finepix X100 und Olympus OM-D E-M5 berichtet und dabei beschrieben, warum ich die DSLR bei Reisen in die Vitrine verbannt habe. Bei Auftragsarbeiten sind nach wie vor meine heißgeliebten Kameras Nikon D700 und D800 die allererste Wahl, bei meinen Freizeitaktivitäten sieht das mittlerweile ganz anders aus. So waren bei unserer letzten Hochzeitreportage in England neben dem DSRL-Equipment auch wieder die Olympus OM-D E-M5 und die Fuji X100 im Gepäck und waren so gut wie immer dabei. Ich hatte sogar kurzzeitig darüber nachgedacht, die Fuji und OM-D während der ganzen Hochzeitsreportage zu nutzen, muß aber gestehen, daß ich dann doch Angst vor der eigen Courage bekommen und doch wieder mit der Nikon D700 und der Fuji als Zweitkamera fotografiert habe. Mich würde es schon sehr reizen, bei Reportagen komplett mit den spiegellosen Kameras zu arbeiten, aber momentan fehlt mir einach noch das Gegenstück zu meinem heißgeliebten Nikon AF-S Nikkor 70-200mm 1:2,8G ED VR II. Dieses Objektiv bringt neben der beeindruckend langen Typenbezeichnung auch ordentlich Gewicht auf die Waage und das führt zum Ausgangspunkt meiner Überlegungen zurück.

Ausgangspunkt dieser Überlegungen sind natürlich Größe und Gewicht. Wer beispielsweise mit dem Flugzeug reist, kennt das Problem sehr genau. Wie schwer und gross darf das Handgepäck sein und geht der Trolley überhaupt noch durch? Wird das Handgepäck vielleicht doch gewogen? Dann jedes Mal die Überlegung, was eingepackt wird oder worauf man eventuell doch verzichten könnte. Das nervt einfach!
In solchen Fällen stelle ich mir dann einfach vor, mit einer OM-D und einem Olympus M.Zuiko Digital ED 75 mm 1:1:8 und den schicken Festbrennweiten Olympus M.Zuiko 45mm f1.8 und Olympus M.ZUIKO DIGITAL Objektiv 17mm 1:1.8 unterwegs zu sein und die Handgepäck-Kontrolle entspannt über mich ergehen zu lassen. Es könnte sich dabei natürlich auch genau so gut um eine Fuji X-E1 mit ihrer äußerst interessanten Ausstattung und Objektivpalette handeln, nur wer kann sich schon beide Ausrüstungen leisten, um hinterher festzustellen, welche besser für eine Reportage geeignet wäre?

Deshalb wird es vermutlich leider erst mal bei den Überlegungen bleiben, außer jemand (Hersteller?) bietet mir die Möglichkeit zu einem ausfürlichen Produkttest. Dann könnte alles sehr schnell gehen, denn auf ein “kleines RAW” der Nikon D800 werde ich vermutlich ewig warten, wodurch sich diese Kamera als Zweitgehäuse bei Reportagen praktisch selbst disqualifiziert.

Der schönste Nebeneffekt der spiegellosen Kameras ist der, daß man sich nicht automatisch dazu verpflichtet fühlt, die Kamera auch ständig nutzen zu müssen. Wer einmal den ganzen Tag mit schwerem DSRL-Equipment unterwegs war und mit drei Bilder Ausbeute zurückgekommen ist, weiß vermutlich genau, wovon ich spreche, denn oft handelt es sich einfach um Snapshots (die trotzdem wichtig sind), für die diese kleinen Kameras mehr als ausreichend sind…

weitere Links zu meinen Erfahrungsberichten:
Toskana mit der Fuji Finepix X100
in Amerika mit der Olympus OD-D E-M5
Mallorca mit der Fuji Finepix X100
Freilandmuseum Bad Windsheim mit der Fuji Finepix X100

Ich liebe das quadratische 1:1 Format der OM-D und nutze es momentan bei allen Fotos, die ich mit der OM-D fotografiere. Es bringt mich dazu, wesentlich bewusster zu fotografieren – jetzt wünsche ich mir nur noch ganz schnell ein entsprechendes Firmware-Update für die Fuji X100 – Please Fuji!!

in Brighton mit der Olympus OM-D E-M5
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Toskana

Reisefotografie

Toskana

Toskana mit der Fuji Finepix X100

Seit Jahren quäle ich mich bei Reisen mit schwerem Equipment und frage mich hinterher, warum ich mir dies antue. Ich war schon immer auf der Suche nach einer reisetauglichen Kamera und bin dabei auf die Fuji FinePix X100 gestossen. Das Retro-Design und die klassischen Bedienelemente haben mich von Anfang begeistert, die Frage, ob die 35 mm Festbrennweite während einer Reise wirklich ausreichend ist, oder ob ich irgendwann doch meine DSLR vermisse, konnte erst nach einer Reise in die Toskana beantwortet werden. Wir hatten uns dafür einen Ort der Stille in einer alten ehemaligen Klosteranlage in Vivo D’Orcia ausgesucht, wo wir im Spätherbst ein kleines Häuschen inmitten eines großen Gartens inmitten riesiger Bäume bezogen.

Was mich an der Fuji FinePix X100 am meisten beeindruckt hat, ist ihre professionelle Ausstattung, die sich stark an alten Klassikern orientiert. Sie erlaubt vollen Zugriff auf alle wesentlichen Bedienelemente und ist dabei leicht genug, daß sie in jedem Wanderruckdack Platz findet. Auch wenn die DSRL Aufgrund der Objektivwahl mehr Möglichkeiten suggeriert, muß jedes Mal auf’s Neue eine Wahl getroffen werden, welche Ausrüstungsteile den Weg in den Rucksack finden. Wer einmal eine D700 mit dem AF-S 28-70 mm 2.8 D IF ED (Gewicht 935 g) mit auf den Berg geschleppt hat, weiß, wovon ich spreche. Ich sehe es mittlerweile als eine Herausforderung, mit der Limitierung auf die 35 mm Festbrennweite auszukommen, dafür aber immer eine Kamera dabei zu haben. Die Fuji lässt sich gut am Körper tragen und stört bei keiner Aktivität, was ich nicht von jeder DSLR behaupten kann und es lässt sich wunderbar “unauffällig” fotografieren.
Die Fuji FinePix X100 ist eine Kamera für Fotografen, die sich bewusst mit dieser Kamera und der Fotografie auseinandersetzen wollen. Die Stärken dieser Kamera liegen eindeutig in der Fotografie, denn die Möglichkeiten, sie auch zum Filmen zu benutzen, sind stark eingeschränkt…

Toskana Reisefotografie
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In Amerika mit der Olympus OM-D E-M5

Reisefotografie

in Amerika mit der Olympus OM-D E-M5

Reisefotografie aus dem Süden Amerikas | Georgia, South Carolina und North Carolina

Reisefotografie aus Georgia, South Carolina und North Carolina

Ich konnte bei einer Reise in den Süden der USA die neue Olympus OM-D E-M5 sowie die Primeobjektive Olympus M.Zuiko 45mm f1.8 und Olympus M.Zuiko 12mm f2 ausgiebig auf ihre Reisetauglichkeit testen. Ich bin mehr zufällig auf die OM-D E-M5 gestoßen, denn eigentlich entsprachen die Produkte von Fuji mehr meinen Vorstellungen einer Reisekamera. Ich wäre Fuji sicherlich treu geblieben, hätten die Designer der Fuji X-Pro1 eine Dioptreneinstellung vorgesehen oder wenn die Fuji X-E1 etwas früher auf dem Markt erschienen wäre.
Wir waren dabei in alten Südstaaten-Städten wie Savannah, Charlston und Wilmington unterwegs, die als “Southern Belles” legendär sind und noch sehr viel alte Architektur vorzuweisen haben. Savannah und Charlston werden in vielen Reiseführern als die romantischsten Städte Amerikas bezeichnet und bezaubern mit von Gaslaternen illuminierten Kopfsteinpflasterstraßen, über die Pferdekutschen klappern, plätschernde Springbrunnen und den Duft von Magnolien. Da fühlt man sich schnell ein wenig wie Vivien Leigh und Clarke Gable in “Vom Winde verweht”.
Besonders Savannah besitzt einen geradezu morbiden Charme, wozu die uralten Eichen, von denen das Spanische Moos herabhängt, nicht unwesentlich beitragen. Charleston hat den Ruf, chic und intellektuell zu sein und atmet noch mehr als Savannah den Geist des alten Südens. Etwas mehr als zwei Wochen sind natürlich viel zu wenig, um so richtig tief einzutauchen, aber ich konnte doch das eine oder andere Motiv finden…

Meine Eindrücke zur OM-D E-M5 und einige Wertungen hinsichtlich der Bildqualität sind unterhalb der Bilder zu finden…

Reisefotografie aus Georgia, South Carolina und North Carolina mit der Olympus OM-D E-M5
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Im Freilandmuseum Bad Windsheim mit der Fuji FinePix X100

Reisefotografie

Freilandmuseum Bad Windsheim mit der Fuji FinePix X100

Living in the past

Während in Nürnberg bei “Rock im Park” die Post abgeht, habe ich mich für einen Ort der Stille entschieden und bin mit guten Freunden (und der Fuji FinePix X100 im Gepäck) nach Bad Windsheim gefahren, um einen entspannten Tag im Freilandmuseum Bad Windsheim zu verbringen.
Ich muß gestehen, daß mir dieser Ort immer mehr ans Herz wächst, da hier der Begriff Museum eine völlig neue Bedeutung erhält und eine sehr lebendige Form von “Living in the past” annimmt.
Das muß nicht zwangsläufig in der Glorifizierung der “guten alten Zeit” enden, denn viele Aspekte dieses Lebens waren sicherlich alles Andere als einfach, sondern hart und beschwerlich. Ein Tag im Freilandmuseum hat für mich mehr mit Kindheitserinnerungen und Identität zu tun und ich bin mir dabei den Erleichterungen, die mein modernes Leben prägen, deutlich bewusst.
Ich finde es einfach nur wichtig, daß viele Aspekte, die unsere Identität ausmachen, weiterhin lebendig bleiben und gelebt werden. Wenn dies dann auch noch ohne jeden Kitsch und Disneyland-Charakter daherkommt, kann sich auch ein gestresster Stadtmensch ohne Gewissenbisse einem wohligen Gefühl hingeben und diese Idylle für einige Stunden genießen.
Die Fuji FinePix X100 hat dabei wieder ein weiteres Mal unter Beweis gestellt, daß sie eine reisetaugliche Kamera ist, mit der auch viele der liebevollen Details festgehalten werden können. Ich schätze es immer mehr, eine unauffällige, leichte und trotzdem professionelle Kamera im Rucksack dabei zu haben, ohne daß der Zwang entsteht, sie auch benutzen zu müssen. Daß sie sich optisch perfekt in die Szenerie einfügt, muss ich vermutlich nicht weiter erwähnen …

mit der Fuji Finepix X100 im Freilandmuseum Bad Windsheim
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