Winter wonderland in der Schweiz

Reisefotografie

Winter wonderland in der Nähe des Zürichsees

Reisefotografie mit der Fujifilm X-T2

Der Begriff des Wirtschaftsflüchtlings sollte mittlerweile jedem geläufig sein, der Begriff des Sylvesterflüchtings hingegen nur Eingeweihten. Da wir uns eher als ruheliebende Menschen bezeichnen würden, flüchten wir mittlerweile fast in jedem Jahr vor den Auswirkungen einer ausufernden Interpretation des Jahreswechsels. Ein stimmungsvolles Feuerwerk ist schön anzusehen, wenn man es mag. Eine Woche nächtliche Böller in der Größenordnung von Handgranten hingegen nerven einfach nur. Da ist es doch sehr schön, wenn man Freunde in der Schweiz hat, die einem in einem neutralen Land Zuflucht gewähren. Wir fahren immer wieder gerne in die Schweiz um unsere Freunde zu besuchen, die wir vor langer Zeit beim Wandern auf Madeira kennengelernt haben. Normalerweise haben Urlaubsbekanntschaften ja meist nur die Haltbarkeit eines Naturjoghurts aus dem Bioladen, diese ist aber anders. Die Beiden leben in Stäfa am Zürichsee und die Landschaft ist eigentlich in alle Richtungen ausgehend traumhaft. Die Berge liegen vor der Tür und es gibt sehr viele Seen, von Beidem kennen wir leider noch viel zu wenig. Auch dieses Mal blieb leider nur Zeit für einen kleinen Ausflug auf den Pfannenstiel. Dieser ist ein Bergrücken im Kanton Zürich, ein populäres Naherholungsgebiet und der Name endet ausnahmsweise nicht mit einem “i”. Unsere kleine Wanderung fand an einem eisig kalten, aber traumhaft schönen Tag mit überwältigendem Licht statt. Dabei konnte der Sensor der neuen Fujifilm X-T2 gleich so richtig getestet werden. Ich habe dabei das FUJINON XF23mm F1.4 R sowie das FUJINON XF 35mm F1,4 R verwendet und die ersten Ergebnisse gefallen mir schon sehr gut. Die ergonomischen Überarbeitungen wie der Joystick stellen eine große Verbesserung zum Vorgängermodell dar, womit das Arbeiten auch deutlich flüssiger vonstatten geht. Die große Feuertaufe wird es dann geben, wenn die Fuji beim ersten Mal bei einer Hochzeitsreportage zum Einsatz kommt…

Klaus Gruber, mit der Fuji X-T2 in der Schweiz

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Instagram und Social Media

Einige Gedanken

zu Instagram und sozialen Netzwerken

Dabei sein ist alles – oder ist Social Media nur ein Hype? Über die Sinnhaftigkeit von Instagram und sozialen Netzwerken kann man streiten, muß man aber nicht. Man kann den “Social Media Hype” als Segen oder Fluch empfinden, als Selbständiger wird man dem aber kaum entkommen…

Fotograf Fürth Instagram

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Geschichten aus dem Alltag eines Fotografen

News – Juni

Was hat dolphin photography in der letzten Zeit so gemacht?

Es ist wieder mal an der Zeit, in sich zu gehen und die letzten Wochen und Monate Revue passieren zu lassen. Es ist im Rückblick immer wieder spannend, zu sehen was wir in den letzten Wochen so alles gemacht haben und mit welchen Aufgaben wir uns beschäftigt haben.

Fotograf Fürth News, Fotoshooting mit professionellem Styling in Nürnberg

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Fotoreportage Thailand-Teil 3 – Chiang Mai

Reisefotografie

In den Strassen von Chiang Mai

Reisereportage mit der Fujifilm X-T1 im Norden Thailands

Nun der letzte Teil der Reisereportage über unsere vierwöchige Reise durch den Norden Thailands. Im ersten Teil waren wir in Dörfern der Lahu Hill Tribes, sind mit dem Fahrrad durch traumhafte Berglandschaften und auf dem Superhighway (völlig wahnwitzig) nach Chiang Mai gefahren. Im zweiten Teil ging es um unsere Rundreise auf dem Mae Hong Son Loop und im dritten und letzten Teil geht es (nur) um Chiang Mai. Die Provinzhauptstadt bildet das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Nordens. Man kann nachlesen, daß die frühere Beschaulichkeit einer westlichen Hektik gewichen sein soll und viele alte Teakholzhäuser durch Betonbauten ersetzt wurden. Wir nehmen das mal zur Kenntnis, aber der Gegensatz zur Lebensweise der außerhalb der Stadt siedelnden Angehörigen der Bergvölker ist schon überdeutlich. Chiang Mai hat insgesamt ungefähr 200 buddhistische Tempel (Wat), viele davon liegen in der Altstadt. Diese wird von einem Viereck aus der antiken Stadtmauer (Reste davon sind noch erhalten) und einem parallel dazu verlaufenden Wassergraben umschlossen, der auf zahlreichen Brücken überquert werden kann. Der berühmte Wat Phra That Doi Suthep liegt etwas außerhalb der Stadt 1.128m hoch über dem Meeresspiegel und gilt als der markanteste Punkt der Provinz Chiang Mai. Von hier aus hat man einen spektakulären Ausblick über die Stadt und die umliegende Landschaft. Da man sich diesen mit zahlreichen Touristen teilen muß, lohnt eine Anfahrt im Morgengrauen – ein Besuch des Tempels soll darüber hinaus auch noch Glück verheißen. Chiang Mai ist gegensätzlich, bunt, laut, voller Leben und ein Overkill für die Sinne. Chiang Mai bietet aber auch überraschende Rückzugsgebiete, die von Tempelanlagen, unserem Lieblingscaffee im Garten des Clay Studios oder der Roof Top Bar reichen. Die Stadt ist voller Street Art, die einen lebhaften Kontrast zu den ehrwürdigen Tempelanlagen bildet und ist scheinbar auch ein Anlaufpunkt für viele Kreative. Die Nachtmärkte Night Bazaar, Saturday Market und Sunday Market sind besondere Highlights für Besucher aus der ganzen Welt. Hier kann man essen, einkaufen, sich die Haare schneiden lassen oder einfach nur Menschen bei all diesen Aktivitäten beobachten. Man sollte sich dabei aber auch auf viele Menschen einstellen, vor allem beim Sunday Market kann es ziemlich voll werden. Wer gerne zu Fuß unterwegs ist, sollte sich in Chiang Mai treiben lassen und auf eine persönliche Entdeckungsreise gehen. Abseits von Touristenströmen findet man viel Lokalkolorit und gewinnt tiefere Einblicke in das Leben in dieser Stadt. Wer von Bangkok aus zurückfliegt, sollte über eine Fahrt mit dem Nachtzug Chiang Mai – Bangkok nachdenken. Dieser fährt noch einmal durch beeindruckende Berglandschaften und die Fahrt mit dem Zug ist ein Erlebnis der besonderen Art, daß eine Reise in den Norden Thailands erst richtig abrundet…

Klaus Gruber, mit der Fuji X-T1 in Chiang Mai Nordthailand

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Fotoreportage Thailand-Teil 2 – auf dem Mae Hong Son Loop

Reisefotografie

Eine kurvenreiche Rundreise auf dem Mae Hong Son Loop

Reisereportage mit der Fujifilm X-T1 im Norden Thailands

Im ersten Teil der Reisereportage über unsere vierwöchige Reise durch den Norden Thailands habe ich bereits einige Worte über die “Fallstricke” in der Reisefotografie verloren. Im zweiten Teil geht es um unsere Rundreise auf dem Mae Hong Son Loop, der mit 1864 Kurven zu einer der Traumstrecken der Welt zählen dürfte. Wir sind dem Mae Hong Son Loop gegenläufig zur klassischen Route (Chiang Mai – Mae Sariang – Mae Hong Son – Pai – Chiang Mai) gefolgt, sind dabei durch traumhafte Landschaften gefahren, haben Neo-Hippie’s in Pai getroffen und haben einen Tag mit einem Mitglied der Karen Hill Tribes im Dschungel verbracht (und wären dabei in einer Höhle fast auf eine Kobra getreten). Wir haben einen überwältigenden Sonnenaufgang in den Bergen erlebt, sind auf Tuchfühlung zu Wasserbüffeln gegangen, haben auf Nachtmärkten exotisches Essen genossen und haben auf unserer Reise wieder viele liebenswürdige Menschen getroffen. Auch dieser Teil der Reise war ein Fest für die Sinne – nicht immer einfach, aber sehr spannend. Es gab (wie bei jeder Reise) Dinge die genervt und Erlebnisse, die uns überrascht haben. Ein Highlight war für uns die Dschungeltour mit unserem Karen-Guide, der uns zum Essen zu sich nach Hause einlud und mit dem wir wunderbar entspannte Stunden verbracht haben. Unser Weg führte auch durch den Inthanon Nationalpark, in dem sich der mit 2.565 m höchste Berg Thailands, der Doi Inthanon befindet. Während der Mae Klang Wasserfall, der sich ebenfalls im Nationalpark befindet, noch beeindrucken kann, muß man den Doi Inthanon nicht unbedingt besucht haben. Motorradfahrer werden die kurvenreiche Anfahrt lieben, aber sie werden sich auch auf empfindlich kühle Verhältnisse und viele Touristen einstellen müssen. Die 8,5 Kilo­me­ter lange Höhle Tham Lot, die sich in der Nähe des Dor­fes Sop­pong befindet ist spektakulär, die Führungen in der Höhle lassen allerdings Fragen nach dem richtigen Weg im Tourismus aufkommen.
Die schönsten Geschichten schreibt (wie immer) das Leben. So wie im winzig kleinen Baan Suau Coffee in der Nähe von Baan Luang, in dem Kathrin eigentlich nur eine (vegetarische) Tom Yum Suppe bestellen wollte. Da wir leider kein Thai und die junge Besitzerin leider kein Englisch verstand, wollten wir schon aufgeben und uns mit ihr auf einen Cappuccino verständigen. Die junge Frau wollte im Gegensatz zu uns nicht locker lassen und es dauerte nur wenige Minuten, bis ihre beste (englischsprachige) Freundin auf dem Scooter angebraust kam, um das “Suppenproblem” zu lösen. Daraus ergab sich dann noch eine äußerst interessante und lustige Unterhaltung, die über Völkergrenzen hinweg ging und an die wir uns sicherlich noch lange zurückerinnern werden…

Klaus Gruber, als Traveller mit der Fuji X-T1 in Nordthailand

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Fotoreportage Thailand, unterwegs im Norden Thailands-Teil 1

Reisefotografie

Mit der Fujifilm X-T1 im Norden Thailands

Von einem der auszog, sich selbst wiederzufinden und sich dabei fast noch mehr verloren hätte…

Der Vorspann klingt erst mal sehr esoterisch für eine Reisereportage, gibt aber gut wieder, wie ich unsere vierwöchige Reise durch den Norden Thailands empfunden habe. Wer viel und intensiv fotografiert, wird diese Sehnsucht nach “Intensität, Wahrheit und Entdeckung” kennen, die aber oft nur bedingt mit dem Fotografenalltag zu tun hat. Exotische Länder bieten hierfür mehr als genug Möglichkeiten und genau hier landen wir wieder beim Vorspann. Asien ist fremdartig und aufregend, laut und bunt und eine Überflutung der Sinneseindrücke. Wer hier Entspannung sucht und dies mit bewusster Fotografie verbinden möchte, sollte entweder sehr viel Zeit mitbringen oder einen klar strukturierten Plan in der Tasche haben. Natürlich stellen Länder wie Thailand eine unerschöpfliche Inspirationsquelle dar, aber genau hier liegt für mich das Problem, wenn man mit mehr als den Standardmotiven nach Hause kommen möchte. Wir haben bei unserem Besuch auf der Thai Horse Farm großartige Menschen getroffen und haben bei unseren Besuchen der Lahu Hill Tribes traditionelle Lebensformen (und auch deren Schattenseiten) kennengelernt. Wir sind bei unserer Fahrt auf dem Mae Hong Son Loop durch traumhafte Landschaften gefahren, haben uns bei unserer Fahrradtour nach Chiang Mai durch chaotischen Großstadtverkehr gekämpft und konnten dabei viele Eindrücke sammeln (aber nur einige davon fotografieren). Viele großartige Fotografien sind meist das Endprodukt einer akribischen Planung und bewussten Auseinandersetzung, die im Vorfeld stattfindet. Wer Reisen, Neuorientierung, Austausch mit Menschen, Erholung und intensive Fotografie miteinander verbinden möchte muß aufpassen, denn man kann sich dabei schnell verlieren…

Klaus Gruber, als Traveller mit der Fuji X-T1 in Nordthailand

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Wandern im Südwesten Englands, mit der Fuji X-T1 in Somerset

Reisefotografie

Mit der Fujifilm X-T1 in Somerset

Nach Städtetrips durfte die Fuji X-T1 nun wieder einmal ihre “Wandertauglichkeit” unter Beweis stellen…

Ich hatte die Fujifilm X-T1 ja bereits in einigen älteren Blogposts auf ihre Tauglichkeit als Reisekamera getestet. Jetzt war die Kamera erneut dabei, als es zum Wandern nach Somerset ging. Somerset ist eine Grafschaft im Südwesten Englands und als England-Fans haben wir uns schon sehr auf einige Tage in einem Haus aus dem 15. Jahrhundert gefreut. Dieses Haus steht im wunderschönen alten Dörfchen Mells, einem englischen Dörfchen wie aus dem Bilderbuch. Das Haus wurde von den Besitzern (einem Designerpaar) liebevoll restauriert und mit vielen kleinen Details ausgeschmückt und wir haben uns in der ländlichen Ruhe sehr wohl gefühlt.
Im ländlichen England gibt es für uns nichts Schöneres, als über Felder und Weiden zu wandern, die frische Landluft zu atmen und seine Batterien mal wieder richtig aufzuladen. Alle Aufnahmen sind mit dem FUJINON XF 23mm F1.4 R entstanden, welches sich immer mehr zu meinem “immer drauf Objektiv” entwickelt. Mehr brauche ich beim Wandern nicht und so wird es vermutlich auch bei unserer anstehenden Reisereportage über den Norden Thailands sein…

Wandern im Südwesten Englands, mit der Fuji X-T1 in Somerset

Wandern im Südwesten Englands, mit der Fuji X-T1 in Somerset

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Ein Jahr, was blieb – eine Bilanz

Persönliches

Ein Jahr, was blieb – eine Bilanz

Weihnachten und der Jahreswechsel stehen vor der Tür und die ruhigeren Momente führen fast zwangsläufig dazu, daß man sich noch einmal intensiver mit dem scheidenden Jahr auseinandersetzt…

Fotograf Fürth, die Bilanz eines Jahres

Es war ein spannendes Jahr, keine Frage.
Das waren die Jahre davor ebenso, aber anders. Dieses Jahr war in vielen Dingen ein sehr persönliches Jahr und manches davon hat in einem Blogpost nichts verloren.
Wir haben wieder sehr viele unterschiedliche Menschen kennengelernt und fotografiert und dabei auch wieder viel über das Leben gelernt. In fotografischer Hinsicht waren viele spannende und sehr unterschiedliche Aufträge dabei, die uns oft noch über einen langen Zeitraum hinweg beschäftigt haben. Der Auftrag, der mich mit Sicherheit am meisten beschäftigt hat, war der Anruf einer Frau, deren Neugeborener mit der Entwicklungsstörung Trisomie 18 geboren werden sollte und die gerne Fotos von ihrem Kind wollte. Man stellt dann plötzlich fest, daß man total aufgeregt ist, weil man gewohntes Terrain verlässt und nicht weiß, was einen erwartet.
Es hat sich auch wieder in diesem Jahr gezeigt, daß die Arbeit mit Menschen eine sehr große Bereicherung darstellen kann, aber auch viel Raum für Enttäuschungen bietet. Es zeigt sich dabei oft, daß sich Erwartungen völlig anders entwickeln und eingefahrene Verhaltensmuster einfach keinen Sinn machen.
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Mit der Fuji X-T1 in Südtirol

Reisefotografie

Mit der Fujifilm X-T1 im Südtiroler Pustertal

Nach dem New York City Städtetrip durfte die Fuji X-T1 nun ihre “Wandertauglichkeit” unter Beweis stellen…

Ich hatte ja bereits in New York die Fuji X-T1 und die hervorragenden Objektive FUJINON XF 23mm F1.4 R, FUJINON XF 35mm F1.4 R und FUJINON XF 56mm F1.2 R ausgiebig genutzt und auf ihre Tauglichkeit als Reisekamera getestet. Jetzt war die Kamera erneut dabei, als es zum Wandern ins Südtiroler Pustertal ging. Wandern ist laut Aussage des Stilpiraten ja “das neue Chillen” und vermutlich hat er damit nicht ganz Unrecht. Wenn es etwas gibt, bei dem ich so richtig abschalten kann, dann ist es beim Wandern.
Wir hatten uns für Wandern im Spätherbst entschieden, da für uns Ruhe und Einsamkeit im Vordergrund standen. Das Pustertal bietet von gemütlichen Forstwegen durch dichte und schattige Wälder, Rundwegen in eindrucksvoller Naturlandschaft, Gipfeltouren für Bergprofis oder hochalpine Klettersteige für schwindelfreie und trittsichere Bergsteiger, alles was Wanderer glücklich macht. Ob im Tauferer Ahrntal, im Gadertal, im Antholzer Tal, im Hochpustertal oder im Osttiroler Pustertal – Wandern ist hier stets ein Hochgenuss und ein pures Naturerlebnis.
Die Fuji hat sich wieder einmal als perfekte Reisebegleiterin entpuppt und ich frage mich immer wieder auf’s Neue, wie ich vor nicht allzu langer Zeit die DSRL-Schlepperei überhaupt ausgehalten habe. Jetzt freue ich mich schon auf die Verbesserungen, die das neue Firmware-Update verspricht…

Reisefotografie mit der Fuji X-T1 im Pustertal

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News, Portraits und Geschichten aus dem Fotografenleben

News

Was wir in den letzten Wochen so gemacht haben…

Heute gibt es mal wieder eine kurze Übersicht über das, was wir in den letzten Wochen so alles gemacht haben.
Wir waren mit der Fuji X-T1 in Südtirol unterwegs, wir hatten ein Editorial Business-Shooting in Erlangen, wir hatten viele Shootings mit Bewerbungsfotos (wozu Kunden sogar aus Würzburg anreisten) und einige Portraitshootings. Wir haben dabei viele neue und interessante Menschen aller Altersgruppen getroffen und portraitiert.
Die Bandbreite erstreckte sich vom Unternehmer über frisch verliebte Endfünfziger (eine sehr schöne Begegnung), Studenten und Neugeborene – die ganze Vielfalt, die ein Fotografenleben interessant werden lässt. Im Moment sind wir neben der Bildbearbeitung auch damit beschäftigt, unser kleines Studio weiter auszubauen und noch schöner werden zu lassen. Man darf also gespannt sein…

Reisefotografie mit der Fuji X-T1, Nürnberg, Fürth und Erlangen
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In New York mit der Fuji X-T1 – Teil 2

Reisefotografie

Mit der Fujifilm X-T1 in New York | Teil 2

Hier nun Teil 2 der New York City Fotos sowie die Fortsetzung des kleinen Erfahrungsberichtes über die Fuji X-T1…

Wie bereits im ersten Teil der New York Serie erwähnt, hatte ich eine Woche Gelegenheit, die Fuji X-T1 und die hervorragenden Objektive FUJINON XF 23mm F1.4 R, FUJINON XF 35mm F1.4 R und FUJINON XF 56mm F1.2 R ausgiebig zu nutzen. Wer bereits Erfahrung mit analogen Kameras und manuellen Bedienmöglichkeiten sammeln konnte, wird mit der Fuji problemlos zurechtkommen. Die wesentlichen Bedienelemente sind sofort zugänglich und die Kamera kann sehr intuitiv bedient werden. Die Kamera ist leise und (auch mit dem zusätzlichen Batteriegriff) sehr unauffällig. Meiner Ansicht nach ist die Bildqualität über jeden Zweifel erhaben und wird für die meisten Nutzungszwecke völlig ausreichend sein. Ob das in Zeiten, in denen viele Fotos nur noch am Smartphone durchgeschoben werden, für viele überhaupt noch eine Rolle spielt, darf bezweifelt werden. Wem die “Fotografie in Reinkultur”, schönes Design und klassische Bedienelemente wichtig sind, der wird mit der Fuji seine helle Freude haben. Die in Teil 1 angesprochenen Ergonomiemängel werden hoffentlich in einer späteren Version behoben, in diesem Bereich ist zumindest noch “Luft nach oben” und Fuji täte gut daran, die Kommentare seiner Käufer in spätere Entwicklungen mit einzubeziehen…

Hier nun Teil 2, der erste Teil ist hier zu finden

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In New York mit der Fuji X-T1 – Teil 1

Reisefotografie

Mit der Fujifilm X-T1 in New York | Teil 1

Über die Fuji X-T1 sind mittlerweile massenweise Testberichte und Reviews zu finden, so daß es keinen Sinn mehr macht, einen weiteren technisch orientierten Testbericht zu veröffentlichen. Ich habe diese Kamera in New York ausgiebig genutzt und meine Erfahrungen in einem kleinen subjektiven Bericht zusammengefasst…

New York ist eine unglaublich vitale Stadt und ein Traum für Street-Fotografen. Was liegt da näher, als die Fuji X-T1 und die hervorragenden Objektive FUJINON XF 23mm F1.4 R, FUJINON XF 35mm F1.4 R und FUJINON XF 56mm F1.2 R mit in den Rucksack zu packen. Der Street Fotograf kann damit auf eine umfangreiche Ausrüstung (bei äußerst wenig Gewicht) zurückgreifen, mit der sich alle fotografischen Bereiche problemlos abdecken lassen. Die Objektive lassen sich problemlos mit offener Blende nutzen, was beim 56mm immerhin eine nutzbare Blendenöffnung von F1.2 bedeutet. Die Schärfe bleibt dabei hervorragend und das Bokeh wunderschön. Für die hier gezeigten Fotos habe ich überwiegend mit dem FUJINON XF 23mm F1.4 R und FUJINON XF 56mm F1.2 R gearbeitet und bin von der Qualität der hier genannten Prime-Linsen mehr als überzeugt. Ich liebe den speziellen Look des FUJINON XF 23mm F1.4 R und wer ein “analoges” Feeling sucht, wird mit dem Blendenring am Objektiv seine helle Freude haben. Der Sucher ist über jede Kritik erhaben und ich habe meine Nikon D3s nie vermisst. Die Kamera ist wunderbar unauffällig und lässt sich den ganzen Tag problemlos am Körper tragen. Wer mal bei einer ganztägigen Hochzeitsreportage mit zwei Spiegelreflexkameras gearbeitet hat weiß, welches Gewicht hier (sprichwörtlich) zum tragen kommt.
Leider hat Fuji bei der Anordnung der rückseitigen Auswahl-/Funktionstasten nicht unbedingt auf die Ergonomie geachtet, was die manuelle Auswahl der Fokusfelder deutlich erschwert. Obwohl bereits die in Lightroom implementierten Fuji-Filmsimulationen ganze Arbeit leisten, habe ich mit eigenenen Presets experimentiert, die auf Replichrome und VSCO Filmprofilen basieren. Obwohl dabei sehr schöne Farbvarianten entstanden sind, habe ich mich schlussendlich dann doch für eine klassische Schwarzweißumsetzung entschieden.

Hier nun Teil 1, der zweite Teil ist hier zu finden…

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Kevin Russ – iPhone Photographer

Kevin Russ

iPhone photographer

Fotografie / beeindruckende Reisefotografie mit dem iPhone

Heute mal ein Blogpost, der sich mit der Fotografie eines anderen Fotografen beschäftigt, der großartige Reisefotos mit einem iPhone festhält.
Kevin Russ wuchs in Arroyo Grande, Kalifornien auf und zog 2003 nach Portland, um dort am Multnomah Bible College zu studieren. Da in das Studium nicht ausfüllte, kaufte er eine Kamera und nutzte seine freie Zeit zum fotografieren. Eineinhalb Jahre später hatte sich seine Fotografie zu einem Vollzeit-Job entwickelt. Doch nach 4 Jahren Arbeit als Porträtfotograf war Kevin ausgebrannt und hörte auf zu fotografieren. Zwei Jahre später nahm er die Kamera wieder in die Hand und jetzt verbringt den Großteil seiner Zeit auf der Straße, um die Landschaften und Tierwelt, denen er begegnet zu fotografieren. Simplify your life and your photography…


Instant Film mit der Olympus OM-D E-M5

Portraitfotografie

Instant Film mit der Olympus OM-D E-M5

Mich hat’s voll erwischt, digital zumindest! Die Rückkehr der analogen Fotografie ist in aller Munde und so wie es aussieht, erlebt der analoge Film ein kleines Comeback.

Ich bin zwar nicht konvertiert und fotografiere jetzt wieder analog, aber der (nachgebildete) Look der analogen Filme hat es mir derzeit wirklich angetan. Die technische Perfektion der Kameras lässt (zumindest bei mir) den Wunsch nach “Charakter” aufkommen, der die jeweilige Stimmung in den Bildern unterstützen soll. Der Wunsch nach Charakter zeigt sich glücklicherweise auch in den aktuellen Kameradesigns der Fuji Kameras, von denen die neue Fujifilm X-T1 sicherlich zu den interessantesten Neuerscheinungen zählen dürfte. Die digitale Bildbearbeitung gibt mir die Möglichkeit, meine Stimmungen und Gefühle auf die Bilder zu übertragen. Ich hatte schon seit geraumer Zeit ein Auge auf die Möglichkeit, analogen Film mit Hilfe von Presets nachzubilden, geworfen. Puristen werden jetzt müde abwinken und man könnte jetzt darüber diskutieren (will ich aber nicht), ob das überhaupt geht oder ob es vergleichbar ist, aber mich interessiert eigentlich immer nur das Ergebnis.

Die heutigen Fotos sind private Fotos, die wir im letzten Jahr mit der Olympus OM-D E-M5 in Kloster Holzen fotografiert haben (wo wir meinen Geburtstag in völliger Ruhe gefeiert haben!). Kloster Holzen liegt idyllisch an der romantischen Straße zwischen Augsburg und Donauwörth und der Slogan “Zwischen Himmel und Erde” ist wirklich sehr zutreffend. Wir haben die klösterliche Stille in unserem grandiosen Zimmer sehr genossen und fanden es sehr schade, daß wir nach einem Tag schon wieder weiterziehen mussten. So reichte es leider nur für einige kurze Eindrücke, aber wir sind uns sicher, daß wir nicht das letzte Mal “zwischen Himmel und Erde” gewesen sein werden…

Fotograf Fürth - Instant Film in Kloster Holzen
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Wandern auf dem Goldsteig – the mood version

Reisefotografie

Goldsteig – mood version

Eine etwas andere Variante der Goldsteig Fotos…

Wir wandern gerne und geniessen es, dabei schnell alle Alltagssorgen hinter sich zu lassen. Der große Vorteil von Streckenwanderungen ist, daß man sich wenig darum kümmern muß, was man am nächsten Tag machen soll, denn man läuft einfach weiter.
Nachdem die nähere Umgebung meist unbekannter als ferne Reiseziele ist, fiel die Entscheidung relativ schnell auf den Goldsteig. Dieser neue Qualitätsweg macht einem das “Weiterlaufen” einfach, denn er verfügt über ein ausgezeichnetes Wanderleitsystem und bestens ausgeschilderte Wanderwege. Der Goldsteig verläuft auf rund 660 Kilometern auf drei Abschnitten durch den Oberpfälzer Wald und Bayerischen Wald – von Marktredwitz bis Passau und ist damit der längste prädikatisierte Wanderweg Deutschlands. Mit dabei war meine derzeitige Reisekamera Olympus OM-D E-M5 mit dem Olympus M.Zuiko 12mm. Eine perfekte Kombination für Menschen, die mit wenig Gewicht unterwegs sein, aber dabei nicht auf hochwertige Fotografie verzichten wollen.

Wir haben auf unseren Etappen leider nur einen verhältnismäßig kurzen Abschnitt des Goldsteigs kennengelernt, dabei aber viel Stille und oft menschenleere Landschaften vorgefunden – perfekte Voraussetzungen für eine Auszeit…

→ Bitte auf das Foto klicken, um es größer anzuzeigen – die Tastatur-Pfeiltasten können zum schnellen Navigieren genutzt werden

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Fotograf Fürth - Wandern auf dem Goldsteig
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Digitaler Film mit der Olympus OM-D E-M5

Streetfotografie

Digitaler Film mit der Olympus OM-D E-M5

Die Rückkehr der analogen Fotografie ist in aller Munde und so wie es aussieht, erlebt der analoge Film ein kleines Comeback. Ich bin (und bleibe vermutlich auch) ein digitaler Fotograf, da die Verarbeitung digitaler Daten einfach besser in meinen Workflow passt. Darüber hinaus habe ich RAW-Dateien sowieso schon immer als Rohmaterial gesehen, mit dem sich trefflich experimentieren lässt.

Ich hatte schon seit geraumer Zeit ein Auge auf die Möglichkeit, analogen Film mit Hilfe von Presets in Lightroom nachzubilden, geworfen. Puristen werden jetzt aufheulen und man kann jetzt darüber diskutieren, ob das überhaupt geht oder ob es überhaupt vergleichbar ist, aber mich interessiert eigentlich immer nur das Ergebnis. Heute habe ich mit einigen Fotos, die an Silvester in Dinkelsbühl entstanden sind (übrigens ein wunderbares Silvester-Rückzugsgebiet!) und einem Schwarzweiss Preset, welches einen unterbelichteten Kodak BW 400CN nachbilden soll herumexperimentiert und dabei sind folgende Fotos entstanden (ich muß gestehen, daß ich die Stimmung und den Look wirklich mag)…

Fotograf Fürth - Reisefotografie Dinkelsbühl
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Escapio kürt das Urlaubsbild 2013

Fotowettbewerb

Escapio kürt das Urlaubsbild 2013

Bewerben Sie sich mit Ihrem schönsten Urlaubs-Schnappschuss und gewinnen Sie einen der Preise im Gesamtwert von 12.500 Euro.

Fotowettbewerb Escapio Urlaubsbild 2013

Im heutigen Blogpost geht es ausnahmsweise mal nicht um MEINE Fotografie, sondern darum, wie man mit dem schönsten Hobby (oder Beruf) der Welt auch noch tolle Preise gewinnen kann. Ich finde es ja fast schon schade, daß ich dieses Mal die Rolle getauscht und vom Fotografen in die Blogger-Fachjury gewechselt bin und damit nicht selbst in die tolle “Deluxe Romantik Suite” im toskanischen Relais Vedetta verschwinden und den Alltag hinter mir lassen kann.

Bei dem Fotowettbewerb prämiert Escapio die schönsten Urlaubsbilder des Jahres. Die Siegerermittlung erfolgt durch User per Online-Voting sowie durch eine Blogger-Fachjury aus den Bereichen Architektur, Design & Fotografie. Die besten Fotografen werden im Escapio Blog sowie via Social Media und Pressearbeit vorgestellt.
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Places – Reisefotografie in Schwarzweiss

Reisefotografie

Places

Reisefotografie in Schwarzweiss

Ich liebe Schwarzweissfotos, freie Flächen und leere Räume. Auf den Festplatten liegen tausende von Fotos, die das Los vieler Digitalfotos teilen – sie warten darauf, veröffentlicht zu werden. Diese Fotos sind auf vielen unserer Reisen entstanden und folgen keinem bestimmten Thema. Das Einzige, was sie verbindet ist eine gewisse Leere und Stille – Dinge die ich wirklich mag…

Fotograf Fürth-Reisefotografie in Schwarzweiss
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Wandern auf dem Goldsteig

Reisefotografie

Goldsteig

Eine Auszeit war überfällig, also ab in den Wald…

Wir wandern gerne und geniessen es, dabei schnell alle Alltagssorgen hinter sich zu lassen. Der große Vorteil von Streckenwanderungen ist, daß man sich wenig darum kümmern muß, was man am nächsten Tag machen soll, denn man läuft einfach weiter.
Nachdem die nähere Umgebung meist unbekannter als ferne Reiseziele ist, fiel die Entscheidung relativ schnell auf den Goldsteig. Dieser neue Qualitätsweg macht einem das “Weiterlaufen” einfach, denn er verfügt über ein ausgezeichnetes Wanderleitsystem und bestens ausgeschilderte Wanderwege. Der Goldsteig verläuft auf rund 660 Kilometern auf drei Abschnitten durch den Oberpfälzer Wald und Bayerischen Wald – von Marktredwitz bis Passau und ist damit der längste prädikatisierte Wanderweg Deutschlands. Mit dabei war meine derzeitige Reisekamera Olympus OM-D E-M5 mit dem Olympus M.Zuiko 12mm. Eine perfekte Kombination für Menschen, die mit wenig Gewicht unterwegs sein, aber dabei nicht auf hochwertige Fotografie verzichten wollen.

Wir haben auf unseren Etappen leider nur einen verhältnismäßig kurzen Abschnitt des Goldsteigs kennengelernt, dabei aber viel Stille und oft menschenleere Landschaften vorgefunden – perfekte Voraussetzungen für eine Auszeit…

→ Bitte auf das Foto klicken, um es größer anzuzeigen – die Tastatur-Pfeiltasten können zum schnellen Navigieren genutzt werden

Fotograf Fürth - Wandern auf dem Goldsteig

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Sardinien Reisefotos

Reisefotografie

Sardinien

Sardinien ist großartig, vor Allem, wenn man gerne in der Natur unterwegs ist…

Wir wandern gerne und richten mittlerweile viele unserer Reisen danach aus.
Früher haftete dem Wandern etwas spießig langweiliges an und auch ich hatte eine reichlich falsche Vorstellung davon. Mittlerweile spricht man von Outdoor und Hiking, aber am Wesen des Wandern hat sich eigentlich nichts verändert. Für mich geht es einfach darum, wieder ein Gefühl für das zu bekommen, was einen alltäglich umgibt. Der moderne Mensch (auch ich zähle mich dazu) wandert viel und schnell, meist aber nur virtuell. Wir erliegen dem Glauben, mittlerweile fast jeden Winkel dieser Welt zu kennen und laufen dabei Gefahr, unsere Sensitivität für die Natur zur verlieren. Stille, ein weiter Himmel und das Gefühl, wenn beim Wandern alle Alltagsprobleme langsam von einem abgleiten – dieses befreiende und intensive Gefühl habe ich vor Allem bei langen Wanderungen erlebt und möchte es immer wieder erleben.
Wer im Norden Sardiniens unterwegs ist, kann sehr viel Stille und großartige Natur erleben, vielleicht lässt sich sogar etwas davon in den folgenden Bildern entdecken…

Fotograf Fürth - Reisefotos Sardinien
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Fake Polaroids 2

Freie Arbeiten

Digitale Fake Polaroids – Teil 2

Vielleicht nichts für Puristen – aber wer wie ich keine Polaroid-Kamera hat, schafft sich eben seine eigenen Bildwelten…

Hier nun der zweite Teil meiner digitalen Polaroid-Serie, der erste Teil wurde bereits vor einigen Tagen gepostet.

Ich liebe es, hin und wieder und frei von kommerziellen Zwängen in meine eigenen Bildwelten abzutauchen. Ich arbeite mich dann oft durch die Bildbestände der letzten Jahre und suche nach einem bestimmten Gefühl. Dieses ist für mich die Grundvoraussetzung für die Entstehung meiner “Bildwelten”, die zwar durch Photoshop entstehen, aber nicht künstlich sein sollen. Die meisten dieser Fotos sind auf Reisen entstanden und sollten bestimmte Gefühle festhalten. Die Bildbearbeitung soll für mich dieses Gefühl wieder zurückholen und verstärken. Klingt vielleicht theatralisch, entspricht aber der (meiner) Wahrheit.
Ich versuche mir dabei oft vorzustellen, daß ich diese Polaroids auf Dachböden gefunden habe und dann versuche, die Geschichte hinter diesen Fotos zu entschlüsseln. Deshalb sehen die meisten Fotos auch bewusst “Retro” aus…

Fotograf Fürth freie Arbeiten

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OUTPUT – PDF Magazin

Freie Arbeiten

PDF Magazin – OUTPUT

Reisefotografie + Typografie + Grafikdesign + Fundstücke = OUTPUT

OUTPUT war die kreative Spielwiese, auf der ich mich ungehindert und völlig frei austoben konnte. Hier habe ich versucht, all die Dinge zusammenzubringen, die mich interessieren und daraus entstand dann das PDF Magazin OUTPUT. Dieses war im Netz als Download verfügbar, zwei Ausgaben, die sich mit dem Thema Reisen beschäftigen, sind unter folgenden Links zu finden


01

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dusted america

pdf magazin

Collagen Dusted America
Diese Ausgabe ist eine Art fotografisches Roadmovie durch ein Land, daß jeder zu kennen scheint. Voller Widersprüche, offen, weit, hektisch und dann wieder unglaublich still. Dabei aber nie wirklich (be)greifbar. Ständiger Begleiter ist das Gefühl, nicht am realen Leben teilzunehmen, sondern eine Aneinanderreihung loser Filmszenen zu erleben. Was bleibt, ist die Rätselhaftigkeit und die Bilder – Dusted America.

Fotos ansehen…


02

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the cruel sea

pdf magazin

PDF Magazin Cruel Sea
Diese Ausgabe ist eine Hommage an das Meer, einem Lebensraum an dem ich Ruhe finden und mich einer vertrauten Melancholie hingeben kann. Wenn ich meinen Wohnort vollkommen frei wählen könnte, würde dieser mit Sicherheit am Meer liegen. Ich liebe die langen und in der Nachsaison nahezu menschenleeren Strände der Bretagne und habe oft eine tiefe Sehnsucht, dahin zurückzukehren. Der Song “Tag am Meer” der Band die fantastischen 4 hat mich unter Anderem zu dieser Ausgabe inspiriert, der Reisefotos aus Irland, der Bretagne und England zugrunde liegen – the cruel sea

Fotos ansehen…




Fake Polaroids

Freie Arbeiten

Digitale Fake Polaroids

Vielleicht nichts für Puristen – aber wer wie ich keine Polaroid-Kamera hat, schafft sich eben seine eigenen Bildwelten…

Ich liebe es, hin und wieder und frei von kommerziellen Zwängen in meine eigenen Bildwelten abzutauchen. Ich arbeite mich dann oft durch die Bildbestände der letzten Jahre und suche nach einem bestimmten Gefühl. Dieses ist für mich die Grundvoraussetzung für die Entstehung meiner “Bildwelten”, die zwar durch Photoshop entstehen, aber nicht künstlich sein sollen. Die meisten dieser Fotos sind auf Reisen entstanden und sollten bestimmte Gefühle festhalten. Die Bildbearbeitung soll für mich dieses Gefühl wieder zurückholen und verstärken. Klingt vielleicht theatralisch, entspricht aber der (meiner) Wahrheit.
Ich versuche mir dabei oft vorzustellen, daß ich diese Polaroids auf Dachböden gefunden habe und dann versuche, die Geschichte hinter diesen Fotos zu entschlüsseln. Deshalb sehen die meisten Fotos auch bewusst “Retro” aus…

Hier nun Teil 1 meiner Fake Polaroids, der zweite Teil ist hier zu finden.

Fotograf Fürth freie Arbeiten
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Olympus OM-D E-M5 Snapshots

Streetfotografie

Snapshots aus England mit der Olympus OM-D E-M5

Die DSLR bleibt ab jetzt zu Hause…

Ich habe ja bereits in einigen Blogposts über meine Erfahrungen mit den spiegellosen Kameras Fuji Finepix X100 und Olympus OM-D E-M5 berichtet und dabei beschrieben, warum ich die DSLR bei Reisen in die Vitrine verbannt habe. Bei Auftragsarbeiten sind nach wie vor meine heißgeliebten Kameras Nikon D700 und D800 die allererste Wahl, bei meinen Freizeitaktivitäten sieht das mittlerweile ganz anders aus. So waren bei unserer letzten Hochzeitreportage in England neben dem DSRL-Equipment auch wieder die Olympus OM-D E-M5 und die Fuji X100 im Gepäck und waren so gut wie immer dabei. Ich hatte sogar kurzzeitig darüber nachgedacht, die Fuji und OM-D während der ganzen Hochzeitsreportage zu nutzen, muß aber gestehen, daß ich dann doch Angst vor der eigen Courage bekommen und doch wieder mit der Nikon D700 und der Fuji als Zweitkamera fotografiert habe. Mich würde es schon sehr reizen, bei Reportagen komplett mit den spiegellosen Kameras zu arbeiten, aber momentan fehlt mir einach noch das Gegenstück zu meinem heißgeliebten Nikon AF-S Nikkor 70-200mm 1:2,8G ED VR II. Dieses Objektiv bringt neben der beeindruckend langen Typenbezeichnung auch ordentlich Gewicht auf die Waage und das führt zum Ausgangspunkt meiner Überlegungen zurück.

Ausgangspunkt dieser Überlegungen sind natürlich Größe und Gewicht. Wer beispielsweise mit dem Flugzeug reist, kennt das Problem sehr genau. Wie schwer und gross darf das Handgepäck sein und geht der Trolley überhaupt noch durch? Wird das Handgepäck vielleicht doch gewogen? Dann jedes Mal die Überlegung, was eingepackt wird oder worauf man eventuell doch verzichten könnte. Das nervt einfach!
In solchen Fällen stelle ich mir dann einfach vor, mit einer OM-D und einem Olympus M.Zuiko Digital ED 75 mm 1:1:8 und den schicken Festbrennweiten Olympus M.Zuiko 45mm f1.8 und Olympus M.ZUIKO DIGITAL Objektiv 17mm 1:1.8 unterwegs zu sein und die Handgepäck-Kontrolle entspannt über mich ergehen zu lassen. Es könnte sich dabei natürlich auch genau so gut um eine Fuji X-E1 mit ihrer äußerst interessanten Ausstattung und Objektivpalette handeln, nur wer kann sich schon beide Ausrüstungen leisten, um hinterher festzustellen, welche besser für eine Reportage geeignet wäre?

Deshalb wird es vermutlich leider erst mal bei den Überlegungen bleiben, außer jemand (Hersteller?) bietet mir die Möglichkeit zu einem ausfürlichen Produkttest. Dann könnte alles sehr schnell gehen, denn auf ein “kleines RAW” der Nikon D800 werde ich vermutlich ewig warten, wodurch sich diese Kamera als Zweitgehäuse bei Reportagen praktisch selbst disqualifiziert.

Der schönste Nebeneffekt der spiegellosen Kameras ist der, daß man sich nicht automatisch dazu verpflichtet fühlt, die Kamera auch ständig nutzen zu müssen. Wer einmal den ganzen Tag mit schwerem DSRL-Equipment unterwegs war und mit drei Bilder Ausbeute zurückgekommen ist, weiß vermutlich genau, wovon ich spreche, denn oft handelt es sich einfach um Snapshots (die trotzdem wichtig sind), für die diese kleinen Kameras mehr als ausreichend sind…

weitere Links zu meinen Erfahrungsberichten:
Toskana mit der Fuji Finepix X100
in Amerika mit der Olympus OD-D E-M5
Mallorca mit der Fuji Finepix X100
Freilandmuseum Bad Windsheim mit der Fuji Finepix X100

Ich liebe das quadratische 1:1 Format der OM-D und nutze es momentan bei allen Fotos, die ich mit der OM-D fotografiere. Es bringt mich dazu, wesentlich bewusster zu fotografieren – jetzt wünsche ich mir nur noch ganz schnell ein entsprechendes Firmware-Update für die Fuji X100 – Please Fuji!!

in Brighton mit der Olympus OM-D E-M5
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Toskana

Reisefotografie

Toskana

Toskana mit der Fuji Finepix X100

Seit Jahren quäle ich mich bei Reisen mit schwerem Equipment und frage mich hinterher, warum ich mir dies antue. Ich war schon immer auf der Suche nach einer reisetauglichen Kamera und bin dabei auf die Fuji FinePix X100 gestossen. Das Retro-Design und die klassischen Bedienelemente haben mich von Anfang begeistert, die Frage, ob die 35 mm Festbrennweite während einer Reise wirklich ausreichend ist, oder ob ich irgendwann doch meine DSLR vermisse, konnte erst nach einer Reise in die Toskana beantwortet werden. Wir hatten uns dafür einen Ort der Stille in einer alten ehemaligen Klosteranlage in Vivo D’Orcia ausgesucht, wo wir im Spätherbst ein kleines Häuschen inmitten eines großen Gartens inmitten riesiger Bäume bezogen.

Was mich an der Fuji FinePix X100 am meisten beeindruckt hat, ist ihre professionelle Ausstattung, die sich stark an alten Klassikern orientiert. Sie erlaubt vollen Zugriff auf alle wesentlichen Bedienelemente und ist dabei leicht genug, daß sie in jedem Wanderruckdack Platz findet. Auch wenn die DSRL Aufgrund der Objektivwahl mehr Möglichkeiten suggeriert, muß jedes Mal auf’s Neue eine Wahl getroffen werden, welche Ausrüstungsteile den Weg in den Rucksack finden. Wer einmal eine D700 mit dem AF-S 28-70 mm 2.8 D IF ED (Gewicht 935 g) mit auf den Berg geschleppt hat, weiß, wovon ich spreche. Ich sehe es mittlerweile als eine Herausforderung, mit der Limitierung auf die 35 mm Festbrennweite auszukommen, dafür aber immer eine Kamera dabei zu haben. Die Fuji lässt sich gut am Körper tragen und stört bei keiner Aktivität, was ich nicht von jeder DSLR behaupten kann und es lässt sich wunderbar “unauffällig” fotografieren.
Die Fuji FinePix X100 ist eine Kamera für Fotografen, die sich bewusst mit dieser Kamera und der Fotografie auseinandersetzen wollen. Die Stärken dieser Kamera liegen eindeutig in der Fotografie, denn die Möglichkeiten, sie auch zum Filmen zu benutzen, sind stark eingeschränkt…

Toskana Reisefotografie
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